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DB Schenker nutzt what3words zur Navigation

Zusteller erfahren Welt in Quadraten

Foto: Joachim Geiger

DB Schenker bietet seinen Kunden weltweit ab sofort das Navigations- und Adresssystem von what3words an. Welt in kleine Quadrate zerlegt.

Gerade einmal neun mal neun Meter sind die rund 57 Milliarden Quadrate groß, in die das britische Unternehmen what3words die Welt zerlegt hat. Jedes dieser Quadrate wiederum hat eine einzigartige Adresse, die aus drei Wörtern besteht. So lautet etwa die Adresse der Schenker-Zentrale in Essen ///smiling.always.seating. Ziel ist es, die Kunden besser beliefern zu können. Eine Maßgabe, die auch Deutschlands größter Logistiker teilt. Daher ist die Deutsche Bahn auch über ihre Tochtergesellschaft DB Digital Ventures seit 2016 an what3words beteiligt.

„Eine Studie hat kürzlich gezeigt, dass es in Deutschland bei 73 Prozent aller Sendungen Probleme beim Auffinden der richtigen Privat- oder Geschäftsadresse gibt“, berichtet Clare Jones, Chief Commercial Officer (CCO) von what3words. In mehr als einem Viertel aller Fälle müssten die Fahrer auf zusätzliche Informationen zurückgreifen, um den genauen Zustellungsort zu finden.

Entlegene Orte punktgenau erreichen

Für Markus Sontheimer, Chief Information & Chief Digitization Officer (CIO/CDO) bei DB Schenker ist das jedenfalls kein Zustand, daher auch die Zusammenarbeit: „Unsere Kooperation mit what3words ist ein weiterer Baustein unserer Digitalstrategie Connect.“ Ziel sei es, für die Kunden eine innovative, digitale Logistik entwickeln. „Insbesondere bei Messen und Ausstellungen, aber auch an entlegenen Orten der Welt können wir mit what3words künftig präziser und damit noch schneller und besser unsere Kunden beliefern“, erklärt Sontheimer. Mithilfe der Integration von what3words könnten ab sofort mehr als 100.000 Kunden von DB Schenker über das Online-Portal eSchenker ihre Abhol- und Lieferorte durch die Dreiwortadresse buchen.

Ungenaue Adressangaben stellen für Logistikunternehmen weltweit eine Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere für weitläufige Anlagen wie Industriekomplexe, Lagerhallen oder Veranstaltungsorte, die häufig mehrere Zugänge haben. Das macht es oft schwierig, einen bestimmten Zustellungsort oder Lieferanteneingang schnell zu finden und anzusteuern.

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