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Corona-Luftfracht auf der Straße

Georgi bringt Masken zum Empfänger

Foto: Georgi Transporte

Aufwind für Georgi Transporte: Das Unternehmen befördert in der Coronakrise Hilfsgüter auf der Straße.

Die Luftfrachtimporte von Masken, Handschuhen, Gesichtsvisieren und kompletten Schutzanzügen bringen auch dem Unternehmen Georgi Transporte Aufwind. Die auf Road Feeder Services, also Luftfracht auf der Straße, spezialisierte Spedition aus Burbach in Nordrhein-Westfalen hat nach eigenen Angaben bisher in Verbindung mit 32 Corona- Charterflügen die europaweiten Straßentransporte übernommen. Für sieben Flugzeuge übernahm Georgi Transporte auch den kompletten Umschlag. Darum kümmerte sich das in Frankfurt ansässige Tochterunternehmen Georgi Handling.

Jedes Flugzeug bedeutet sechs bis elf Lkw-Komplettladungen

Von den Flughäfen Frankfurt, München, Leipzig/Halle und Lüttich aus beförderte Georgi Transporte die Ware unter anderem nach Budapest, Prag, London, Madrid, Mailand, Rom und Kopenhagen. „Der Großteil der Sendungen war jedoch für den innerdeutschen Markt bestimmt“, berichtet Business Development Manager Christian Georgi gegenüber eurotransport.de. Bei den Flugzeugen handelte es sich um auf Frachter umgerüstete Maschinen des Typs A340 und B747-8F. Jede Maschine bedeutete für Georgi Transporte sechs bis elf Lkw-Komplettladungen.

„Auch für die kommenden Wochen erwarten wir weiterhin Charterflüge mit Schutzausrüstung“, sagt Christian Georgi. Er weist jedoch darauf hin, dass das zusätzliche Geschäft durch die Corona-Hilfslieferungen andere rückläufige Aktivitäten nicht kompensieren kann.

Georgi spricht von Luftfracht-Rückgang von etwa 15 Prozent

„Teilweise wurde in den erhöhten Einsatz von Frachtern ein gestiegenes Frachtvolumen interpretiert, was jedoch nicht zutrifft“, erklärt Business Development Manager Georgi. In normalen Zeiten werde etwa die Hälfte der Fracht via Passagierflugzeuge transportiert. Letztere sind zurzeit aber fast komplett am Boden. „Dieser Kapazitätsausfall wurde lediglich durch Frachter aufgefangen“, sagt Georgi. Insgesamt ist der Luftfrachtmarkt seiner Einschätzung nach um etwa 15 Prozent eingebrochen.

Die Georgi-Gruppe erledigt die Road Feeder Services in Europa fast ausschließlich im Selbsteintritt und hat dafür eine Flotte von rund 400 Lkw im Einsatz. Das Unternehmen mit Zentrale in Burbach und Standorten in Frankfurt, Mörfelden, Amsterdam, Leipzig/Halle, Prag und Breslau beschäftigt in der Gruppe etwas mehr als 800 Mitarbeiter.

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