CNG-Modul von Kögel

Gasflaschen im Palettenkasten

Koegel, CNG-Modul 1 Foto: Hersteller 4 Bilder

Der Trailerhersteller Kögel hat ein nachrüstbares CNG-Modul entwickelt, das die Reichweite von gasbetriebenen Zugmaschinen bis auf 1.000 Kilometer ausdehnt.

Der Hersteller nutzt mit seinem CNG-Modul die Tatsache, dass der Bauraum zur Unterbringung von Gastanks zwar in der Zugmaschine begrenzt ist, nicht aber im Auflieger. Montiert wird das zusammen mit dem EES-Technologiezentrum entwickelte Modul entweder im Palettenkasten oder zwischen dem Fahrzeugrahmen.

Verbindungssystem mit genormten Steckern

In der Aufnahme des Moduls sind sechs Gasflaschen untergebracht, die insgesamt 1.100 Liter fassen. Die Verbindung zum Motor stellt eine Rohrleitung her. Sie verläuft an der Innenseite des Auflieger-Rahmens im Kabelbaum. Angekoppelt wird der Auflieger über ein Verbindungssystem mit genormten Steckern. Bei gefüllten Gasflaschen bringt das Modul etwa 524 Kilogramm auf die Waage.

Reduzierte Kohlendioxid-Emissionen

Um zu zeigen, dass sich die Sache lohnt, macht Kögel folgende Rechnung auf: Je nach Land und Gasqualität verbraucht eine CNG-Zugmaschine 188 Liter auf 100 Kilometer, die rund 27 Euro kosten. Eine konventionelle Diesel-Zugmaschine verbraucht rund 28 Liter pro 100 Kilometer zu einem Preis von etwa 37 Euro. Pro 100 Kilometer liegt der Kostenvorteil bei rund zehn Euro, während sich die Kohlendioxid-Emissionen um 70 Prozent zurück gehen. Die durch das CNG-Modul verringerte Nutzlast wird also durch die Kosten- und Umweltvorteile kompensiert.

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