Busfahren trotz Corona sicher

Hersteller investieren in Technik

Buses bietet nun serienmäßig Hochleistungs-Partikelfilter mit antiviraler Funktion in Reisebussen an. // Daimler Buses is now offering standard high-performance particle filters with antiviral functionality in touring coaches. Foto: Daimler Truck AG

Busfahren sei weitgehend sicher, so eine Studie. Trotzdem rüsten Hersteller technisch auf, um Corona-Infektionen auszuschließen.

Seit die Coronapandemie den Automobilsektor im Allgemeinen und den Bussektor im Speziellen getroffen hat, ist eine hektische Betriebsamkeit bei den Herstellern von Fahrzeugen und Zubehör ausgebrochen. Vorläufiger Höhepunkt dieses Treibens ist die Vorstellung des Covid-Transporters von MAN aus dem Plauener BMC, mit dem als mobilem Testzentrum bis zu 800 Tests am Tag durchgeführt werden können. Aber auch für die großen Busse gibt die Branche Gas. Es wird an Software geschraubt, Filter werden verbessert und beschichtet. Ozonierung, Ionisierung und UV-C-Bestrahlung der Luft werden als Virustöter gepriesen. Es kommt so einiges in Bewegung, und das ist gut so, befindet sich die Reisebusbranche im November doch zum zweiten Mal in einem weitgehenden Shutdown.

TU Berlin mit Studie zum Luftaustausch

Grund genug für Daimler Buses, zusammen mit der TU Berlin in einer Studie dem wichtigen Thema Luftaustausch im Fahrzeug nachzuspüren, auch wenn Gustav Tuschen als Entwicklungschef und Leiter einer Covid-Taskforce zu Recht auf die hohen Luftaustauschraten im Bus hinweist, die zwischen einer und vier Minuten betragen. Professor Martin Kriegel, Leiter des Hermann-Rietschel-Instituts für Heizungs- und Klimatechnik der TU Berlin, erläutert die Studienergebnisse so: "Die Situation in Reisebussen mit einem raschen Luftwechsel ist im Vergleich zu anderen täglichen Situationen nicht besonders kritisch für die Fahrgäste zu bewerten, sofern die AHA-Regeln eingehalten werden. Es besteht also nur ein sehr geringes Risiko, selbst wenn ein Infizierter Teil einer Reisegruppe sein sollte."

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