Bus2Bus-Messe

Berlin macht mobil

BUS2BUS 2019
- Media Preview 2018 -
Björn Fedder, Chief of Staff to CEO at Wunder Mobility; Kerstin Kube-Erkens, Senior Produktmanagerin, Messe Berlin; Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin, Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer; Pascal Blum, Gründer, unu; Johanna Schelle, MotionTag, Communications & Business Development (v.l.n.r.) Foto: BDO

Auf der zweiten Bus2Bus-Messe von bdo und Messe Berlin sind nicht nur Busse zu sehen. Im Fokus stehen auch politische Themen und Mobilitätskonzepte. Das Bundesverkehrsministerium steht ebenfalls Rede und Antwort zu verschiedenen Themen.

Die Messewelt verändert sich deutlich, seitdem die IAA gefühlt immer weniger Akzente im Busbereich setzt. Im Fokus der zweiten Ausgabe der von bdo und Messe Berlin ausgerichteten Messe Bus2Bus werden vom 19. bis zum 21. März 2019 auf dem Messegelände Berlin neben Bussen auch viele digitale Innovationen im Mobilitätssektor und ihre Bedeutung für den Busverkehr stehen. Rund 100 Aussteller aus 13 Ländern präsentieren ihre Produkte, Dienstleistungen und technischen Lösungen. Nach der erfolgreichen Premiere im April 2017 ist die Bus2Bus laut Veranstalter auf einem deutlichen Wachstumskurs: Die Ausstellerzahl sei um 50 Prozent gestiegen, und die Ausstellungsfläche habe sich nahezu verdoppelt. Ein 2018 beim VDV angeklungenes Zusammengehen mit dem ebenfalls in Berlin stattfindenden Elekbu-Kongress des VDV ist bisher offensichtlich nicht weiter gediehen. Hier liegen die politischen Interessen wohl doch noch zu weit auseinander. Und der Fokus der Bus2Bus liegt auch deutlich stärker auf der Reise- als auf der Stadtbuskompetenz.

"Fresh Travel" gibt Einblicke in die Mobility-on-Demand-Welt

Neben den Ausstellungsflächen in der Halle 26 des ICC Berlin können Busse zudem auf dem Freigelände in Aktion erlebt und auch getestet werden. Namhafte Hersteller wie VDL, Evobus, Scania, Ebusco, Otokar, Volvo und MAN sind erneut dabei, außerdem der Elektrobushersteller Sileo und erstmalig auch Iveco und deren französische Tochter Heuliez mit einem Elektrobus. Komplettiert wird das Angebot durch führende Zulieferer wie ZF Friedrichshafen, Voith, In-Tech und den H2-Exoten Keyou. Im Bereich "Fresh Travel" gibt zum Beispiel Via Transportation Einblicke in die Mobility-on-Demand-Welt. MAN zeigt ebenso wie Daimler auf dem Freigelände vor allem Reisebusse. Mit MAN Lion’s Coach, Neoplan Tourliner und Skyliner sind gleich drei Busse präsent – noch nicht fahrbar indes ist der Lion’s City E auf dem Stand. Daimler wiederum zeigt den Tourismo Safety Coach mit ABA 4, Fußgängererkennung und Sideguard-Assist in Aktion sowie einen Setra S 531 DT. Laut Messe sollen im Programm des angegliederten bdo-Kongresses die Themen autonomes Fahren und künstliche Intelligenz eine besondere Rolle spielen, was sich auch in der ersten Keynote von Zukunftsforscher Dr. Jörg Wallner vom Thinktank 2b Ahead ausdrückt. Die vier Panels drehen sich um die Themen Umwelt und Technik, Fernverkehr, Touristik und PBefG/Digitalisierung. Am Abend des ersten Messetags findet zudem die Future Night auf dem Messegelände statt – eine willkommene Networking-Gelegenheit für die Branche. Neu auf der Bühne des Future Forums sind folgende Formate: Beim "BUS2Pitch" berichten innovative Start-ups von ihren Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit etablierten Unternehmern und erhalten die Chance, am 19. und 20. März ihre Produkte und Services vor einer hochrangig besetzten Jury zu präsentieren.

Auch das Format "BUS2Insights" ist neu. Aussteller präsentieren Lösungen zu Themen wie der Umrüstung auf alternative Antriebe oder digitale Mobilitätsplattformen. bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard und Kerstin Kube-Erkens, Senior-Produktmanagerin bei der Messe Berlin, setzen in diesem Jahr besonders auf junge Mobilitäts-Start-ups, die den Verkehr der Zukunft mit Hard- oder Softwarelösungen gestalten wollen. Neben dem bdo-Kongress bilden eine moderne Ausstellermesse und das sogenannte Future Forum die weiteren Säulen der Bus2Bus, weshalb man noch 2017 mit dem sperrigen Begriff "Fachkongressmesse" operierte. Das erübrigt sich 2019 offensichtlich schon. "Natürlich werden wir beim bdo-Kongress im Rahmen der Bus2Bus erneut die gewichtigen aktuellen politischen Fragen mit Entscheidern diskutieren", sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard. Gespannt darf man sein, welche Auswirkungen das Zusammengehen von Daimler und BMW in Sachen digitale Services (NOW) auf Moovel & Co. haben wird. Ein weiteres spannendes Thema wird die Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) sein, zu dem es ein Eckpunktepapier gibt. "Es liegen wichtige Monate vor uns, die über die Zukunft der Verkehrsbranche entscheiden. Zeigen Sie daher Flagge und kommen Sie zahlreich nach Berlin", ermuntert Leonard nicht nur bdo-Mitglieder. Das Verkehrsministerium hat einen eigenen Stand und berät über Förderungen für Elektrobusse und CO2-Klimaanlagen. Auch das ist keine Selbstverständlichkeit auf Messen der alten Machart.

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