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Bosch und TomTom erstellen Karte mit Radar

Radar Road Signature für autonome Fahren

TomTom RoadDNA Foto: TomTom

Der Automobilzulieferer Bosch und der Navigationsexperte TomTom erstellen mit Radarsignalen Karte für hochautomatisiertes Fahren.

09.06.2017 Carsten Nallinger

Spätestens 2020 sollen in Europa und den USA erste Fahrzeuge Daten für die sogenannte Radar Road Signature liefern. Denn es sei jetzt weltweit erstmalig gelungen, die für solche Karten benötigte Lokalisierungsschicht auf Basis von Radarsignalen zu erstellen. Bislang werden hierfür Videodaten verwendet.

Die Radar Road Signature setzt sich aus Milliarden von einzelnen Reflexpunkten zusammen. Diese entstehen überall dort, wo Radarsignale zum Beispiel auf Leitplanken oder Verkehrsschilder treffen und bilden so den Verlauf einer Straße nach. Damit können sich automatisiert fahrende Autos bis auf wenige Zentimeter genau in der Fahrspur lokalisieren, heißt es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen.

"Wir haben hart daran gearbeitet, um die HD-Karte für das autonome Fahren zu erstellen, einschließlich der Lokalisierungsattribute wie TomToms RoadDNA. Es ist spannend, diese zusätzliche Lokalisierungsschicht mit Bosch in Form der Radar Road Signature zu starten", erklärt Harold Goddijn, CEO von TomTom.

Radar liefert bessere Ergebnisse als Video

Auch Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel sieht die Vorteile der Bosch Radar Road Signature: Anders als mit Karten, die für die Fahrzeuglokalisierung ausschließlich auf Videodaten basieren, funktioniere die Lokalisierung mit der Radar-Straßensignatur zuverlässig auch nachts sowie bei schlechter Sicht. Zudem würden bei der Bosch Radar Road Signature pro Kilometer nur fünf Kilobyte Daten an eine Cloud übertragen. Bei einer Videokarte sei die Datenmenge mindestens doppelt so groß.

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