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BMVI bei Tonnage offen

44 Tonnen gar nicht so abwegig

Foto: Matthias Rathmann

Das Bundesverkehrsministerium kann sich eine Erhöhung der Tonnage um 4 auf 44 Tonnen auf der Straße vorstellen. Aber nur mit diesen Einschränkungen.

44 statt 40 Tonnen auf der Straße? Vor zwei Jahren noch hatte das Bundesverkehrsministerium (BMVI) einem entsprechenden Vorstoß nach einer höheren Tonnage eine klare Abfuhr erteilt. Damit würden Anreize für die Verlagerung von Verkehren auf Bahn und Binnenschiff aufgehoben“, entgegnete es auf eine Initiative mehrerer Verbände aus der Verladerschaft, die Unternehmen mit schweren Gütern vertreten. Der nun vor wenigen Tagen erfolgte erneute Anlauf dieser 21 Organisationen aus der Bau- Chemie-, Mineralöl-, Papier- und Stahlindustrie unter dem Dach der Verbändeinitiative Verkehrsentlastung stößt beim BMVI nun auf eine gewisse Offenheit.

44 Tonnen Privileg des Kombinierten Verkehrs

Das BMVI weist gegenüber eurotransport.de auf den Masterplan Binnenschifffahrt hin, der als mittelfristige Maßnahme zur Stärkung dieses Verkehrsträgers eine Ausweitung der 44-Tonnen-Regelung anregt. Bisher sind vier Tonnen mehr das Privileg des Kombinierten Verkehrs (KV) in den Vor- und Nachläufen zum und vom Terminal. „Es wird die Prüfung einer Ausweitung der 44-Tonnen-Regelung auf den Straßentransport bestimmter Massengüter zu beziehungsweise von Binnenhäfen vorgeschlagen, um das Binnenschiff besser in die multimodale Transportkette einzubinden“, erklärt das BMVI.

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Eine mögliche Ausweitung der 44-Tonnen-Regelung werde mit einer wissenschaftlichen Untersuchung geprüft, heißt es. Dabei würden auch die Belastung der Infrastruktur und die Auswirkungen auf den KV beleuchtet. „Neben der höheren Beanspruchung durch den schwereren Güterverkehr werden ebenso das weitere Ansteigen des Verkehrsaufkommens im Güterverkehr in Relation zum vorhandenen Zustand und der Belastbarkeit vorwiegend der vielen älteren Brücken im Netz zu betrachten sein“, teilt das BMVI mit. Das Ergebnis soll im kommenden Jahr vorliegen.

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