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Bildungsprojekt mehrerer Partner Europäische Ausbildung in der Logistik

Foto: vectorfusionart-stock.adobe.com

Die Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung soll eine stärkere internationale Note bekommen. Wie das geschehen kann, darüber tauschen sich Bildungsträger und Speditionen aus.

Logistik ist ein internationales Geschäft. Entsprechend wichtig ist die internationale Dimension bereits in der Ausbildung. Für eine stärkere internationale Ausrichtung und Vernetzung machen sich mehrere Speditionen aus Baden-Württemberg und die Kaufmännische Schule 1 in Stuttgart stark, die auch ihre Auszubildenden unterrichtet. Der Kreis der Speditionen besteht aus den Unternehmen Friedrich Bauer aus Calw, Schmalz + Schön aus Fellbach sowie Wackler aus Göppingen. Gemeinsam wirken sie an der Erstellung eines europäischen Logistik- und Speditionslehrplans (Arbeitstitel: Transport Operational Manager) und eines internationalen Handelslehrplans (Arbeitstitel: International Trade Operational Manager) mit.

Allgemeine europäische Speditionsausbildung als Ziel

Das entsprechende Projekt, das auf eine allgemeine europäische Ausbildung abzielt, nennt sich European Skills for International Trade & Logistics (ESITL). Es wird durch das in Paris ansässige europäische Netzwerk Netinvet koordiniert und ist eingebettet in das EU-Programm Erasmus+.

Wie die Kaufmännische Schule 1 mitteilt, werden die Ergebnisse nach Abschluss des Projekts den jeweiligen Kultusbehörden und Kammern zur weiteren Entwicklung zur Verfügung gestellt, damit sie in die Praxis umgesetzt und angewandt werden können. Neben dem Projektleiter Netinvet sind neun weitere europäische Institutionen aus Frankreich, Spanien, Portugal und Deutschland an dem Projekt beteiligt. Dabei handelt es sich um Verbände aus den Bereichen Logistik und Außenhandel, Berufsschulen und Träger beruflicher Ausbildung. Die deutsche Seite vertreten die Kaufmännische Schule 1, die seit vielen Jahren ihren Berufsschülern internationale Lehrinhalte vermittelt und Auslandsstationen ermöglicht, und das EZA-Bildungsinstitut Stuttgart.

Foto: Kaufmännische Schule 1
Von rechts: Der Verantwortliche des Projekts Netinvet, Hugues Pouzin, Projektleiter Thierry Lefeuvre und der Leiter der Kaufmännischen Schule 1 in Stuttgart, Uwe Peleikis.

Nach der virtuell abgehaltenen Auftaktveranstaltung in Barcelona im April und einer zweitägigen Präsenztagung in Paris im September 2021 fand nun das dritte Treffen der Projektbeteiligten in Stuttgart statt. Dabei wurden die Ergebnisse der ersten beiden Konferenzen konkretisiert und weiter entwickelt, heißt es von Seiten der Stuttgarter Berufsschule. Das Projekt wird im Frühjahr mit einer weiteren Konferenz in Lissabon fortgesetzt, es läuft noch bis April 2023.

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