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Bilanz 2015

Hapag-Lloyd profitiert von CSAV-Containergeschäft

Foto: Heinz-Joachim Hettchen

Die Linienreederei Hapag-Lloyd hat im vergangenen Jahr ihre Ziele für 2015 erreicht. 

25.02.2016 Susanne Spotz

Nach Angaben des Unternehmens verbesserte die Reederei das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebitda) von 98,8 Millionen Euro auf nunmehr 831,0 Millionen Euro. Das operative Ergebnis kletterte von einem Minus von 382,8 Millionen Euro auf 366,4 Millionen Euro. Die Ergebnis-Marge von 9,4 Prozent habe die Prognose des Unternehmens erfüllt. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr von 6,8 Milliarden Euro auf 8,8 Milliarden Euro an. Der enorme Anstieg gehe auf den Zusammenschluss mit dem CSAV-Containergeschäft im Dezember 2014 zurück. 

Die Transportmenge erhöhte sich dadurch 2015 von 5,9 Millionen auf rund 7,4 Millionen Standard-Container (TEU). Die durchschnittliche Frachtrate lag 2015 bei 1.225 US-Doller pro Container (2014: 1.427 US-Dollar pro TEU). Der durchschnittliche Bunkerverbrauchspreis lag bei 312 US-Dollar pro Tonne (2014: 575 US-Dollar pro Tonne) Der durchschnittliche Währungskurs lag 2015 bei 1,11 US-Dollar für einen Euro und damit wesentlich stärker als 2014 (1,33 US-Dollar/EUR). Ende 2015 verfügte die Reederei über eine Eigenkapital von 5 Milliarden Euro (2014: 4,2 Milliarden Euro). Die Höhe der Liquiditätsreserve liege bei 962,4 Millionen Euro (2014: 921,9 Millionen Euro). Die Nettoverschuldung betrug 3.334 Millionen Euro (2014: 3.006 Millionen Euro). Alle Ergebnisse sind laut Hapag-Lloyd vorläufig. Der Konzern-Jahresabschluss und Geschäftsbericht 2015 werden in Kürze veröffentlicht.  

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