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Bierlaster mit Brennstoffzelle

Budweiser-Brauerei bestellt 800 Nikola Two

Nikola Two Foto: Nikola 14 Bilder

Anheuser-Busch investiert kräftig in die Brennstoffzellen-Technik. Der Mutterkonzern der Biermarke Budweiser hat 800 Nikola Trucks bestellt.

09.05.2018 Markus Bauer

Ab 2020 sollen die Brennstoffzellen-elektrischen Trucks vom Typo Nikola Two die ersten Bier-Paletten in den USA von Küste zu Küste kutschieren. Anders als batterieelektrische Fahrzeuge müssen die Nikola Lkw keine tonnenschweren Batterien mit sich herumschleppen, um die angepeilte Reichweite von bis zu 1.200 Meilen (gut 1.900 Kilometer) zu schaffen. Gleichzeitig dauert es laut Nikola nur rund 20 Minuten, um die Wasserstoff-Tanks wieder zu füllen. Im Vergleich zu Batterie-Trucks reduziert dies die Standzeiten deutlich.

Wasserstoff-Tankstellennetz bis 2028

Bis 2025 will die Brauerei laut Nikola ihre gesamte Langstreckenflotte umstellen auf den Betrieb mit erneuerbaren Energien. Schließlich wolle man im gleichen Zeitraum die CO2-Emission entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Brauerei um 25 Prozent senken. Außerdem, so Michel Doukeris, CEO von Anheuser-Busch, sei die Transportindustrie reife für innovative Lösungen. Nikola übernehme dabei mit seinen Wasserstoff-elektrischen emissionsfreien Technologien eine Vorreiterrolle. "Der Wasserstoff-elektrische Antrieb ist die Zukunft der Logistik und wir sind stolz, den Weg zu bereiten", sagt Trevor Milton, CEO der Nikola Motor Company. "Bis 2028 haben wir schätzungsweise mehr als 700 Wasserstoff-Tankstellen in den USA und Kanada." Bisher habe man bereits Vorbestellungen für die Trucks im Wert von fast neun Milliarden Dollar (rund 7,5 Milliarden Euro) in den Auftragsbüchern. Darum arbeite man bei Nikola um zu liefern, und nicht nur, um Spekulationen zu nähren. 

Designstreit zwischen Nikola und Tesla

Damit kann sich der Nikola-Chef einen dezenten Seitenhieb in Richtung des Konkurrenten Tesla nicht verkneifen. Aktuell schwelt ein Streit zwischen den beiden Unternehmen über die relativ ähnlichen Designansätze der beiden Trucks, der Elon Musks Unternehmen Tesla je nach Entscheidung der Gerichte eine Strafe in Milliardenhöhe kosten könnte. 

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