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Bertschi legt zu

Investitionen zahlen sich aus

Foto: Bertschi

Umsatz der Bertschi-Gruppe 2019 auf 917 Millionen Euro gestiegen: Digitale Transformation und Angebotsausbau standen im Fokus.

Im vergangenen Geschäftsjahr 2019 ist die Bertschi-Gruppe dank Ausbau der weltweiten Aktivitäten gewachsen, wie das Unternehmen mitteilt. Der Umsatz habe sich „bei knapp gehaltener Ertragslage“ um 1,3 Prozent auf umgerechnet 917 Millionen Euro erhöht, trotz des verlangsamten Wachstumstempos des Unternehmens. Das Schweizer Familienunternehmen, das in der Chemielogistik tätig ist, will auch im kommenden Jahr die digitale Transformation und das Angebot gezielt ausbauen.

Für das kommende Jahr gibt CEO Jan Arnet einen vorsichtigen Ausblick: „Wir haben letztes Jahr eine merkliche kontinuierliche Abkühlung der Konjunktur gesehen, insbesondere in Europa sind wichtige Industriezweige inzwischen in eine Rezession gerutscht.“ Er erwarte für 2020 eine Fortsetzung dieses Trends mit entsprechenden Auswirkungen auf die Transportnachfrage.

Als bedeutende Investitionen in die Zukunft nennt Bertschi den Ausbau der Containerflotte um 7 Prozent auf 36.800Einheiten und die baulichen Erweiterungen des Umschlagterminals in Duisburg sowie das Lagerkonzept in Schwarzheide. Der Ausbau des Hauptsitzes in Dürrenäsch (Schweiz) samt neuen Büros, Restaurent und Erholungszonen im Grünen.

Weiter stand im vergangenen Jahr die Bertschi Truck Tracer App im Fukus, bei der Fahrer und Partner ihre Auftragsdaten erfassen. Ende des Jahres hätten dadurch bereits 95 Prozent aller europäischen Transporte ihre Echtzeitdaten damit in das Transportplanungssystem einfließen lassen.

Auch die eingeschlagene Digitalisierungsstrategie werde nach Angaben des Unternehmens weiter verfolgt. 1.600 Tankcontainer stattete Bertschi dafür mit GPS und Sensoren aus. Nach Pilotversuchen im vergangenen Jahr soll das Smart Trainer-Projekt in eine erste Umsetzungsphase gehen.

Betreffend Nachhaltigkeit entwickelt Bertschi beispielsweise vollständig recyclebare Transporthilfsmittel für lose Kunststoffe und ersetzt nicht wiederverwertbare Flexibags oder Fässer durch Tankcontainer.

Die Gesamtkonzepte der Bertschi-Gruppe umfassen komplexe Supply-Chain-Lösungen, bei denen eigene Hubs eine wichtige Rolle spielen: beispielsweise die Logistikanlage in Singapur für Lagerung, Abfüllung und Distribution von flüssigen Chemieprodukten in Südost-Asien.

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