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Begleitetes Lkw-Fahren ab 17 Jahren

DVR wagt weiteren Vorstoß

Meikel Reif (li.), Harald König (re.) Foto: Thomas Küppers

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat macht ernst beim Thema begleitetes Lkw-Fahren. Scheitern könnte das Vorhaben allerdings an einer rechtlichen Hürde.

06.11.2017 Franziska Nieß

Bereits im Juli dieses Jahres hatte der DVR einen Vorstoß unternommen, um auch Minderjährige hinters Lkw-Steuer zu bringen. Am vergangenen Freitag sprach sich Spediteur Peter Bassen ebenfalls für das begleitete Fahren ab 17 Jahren aus. In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" legte der DVR nun nach und sorgte damit für ein großes Medienecho.

Wenn ein Kollege mit Fahrerlaubnis auf dem Beifahrersitz mitfährt, sollen demnach auch angehende Berufskraftfahrer ab 17 Jahren einen Lastwagen steuern dürfen – Voraussetzung hierfür sei natürlich die bestandene Führerscheinprüfung. Die Maßnahme trage dazu bei, den Beruf des Lkw-Fahrers attraktiver zu machen.

Auf eine rechtliche Hürde machte der DVR im Interview mit der "Welt" allerdings aufmerksam: Regeln für den Führerschein müssen in der Europäischen Union einheitlich festgelegt werden. Einen Pilotversuch könnte Deutschland aber auch im Alleingang starten.

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