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Bau eines zweiten Logistikzentrums

Schwarz Spedition baut Logistik aus

Foto: Schwarz Logistik

Die Schwarz-Firmengruppe wächst: Sie baut in Herbrechtingen eine zweite Logistikhalle mit 23.000 Quadratmetern Lagerfläche.

Die Schwarz-Firmengruppe aus Herbrechtingen (Kreis Heidenheim) baut ihre Logistikaktivitäten aus und trägt damit der steigenden Nachfrage in der Kontraktlogistik Rechnung. Heute erfolgte der Spatenstich für ein zweites Logistikzentrum mit einer Lagerfläche von 23.000 Quadratmetern, das die Goldbeck-Gruppe bis November nächsten Jahres vollenden und schlüsselfertig übergeben will. Etwa 30 Beschäftigte sollen dort später arbeiten.

Die neue Anlage entsteht im Gewerbegebiet Längenfeld-Ost gegenüber dem Firmensitz. Das Investitionsvolumen liegt bei mehr als zehn Millionen Euro, die Finanzierung erfolgt über die Hausbank von Schwarz, die Kreissparkasse Heidenheim.

Kunden aus der Elektro- und Technologiebranche

„Unsere bestehenden Kunden haben einen wachsenden Bedarf, dem wir mit dem Bau des neuen Logistikzentrums gerecht werden wollen“, erläutert Geschäftsführer Thomas Schwarz gegenüber der Fachzeitschrift trans aktuell. Für die regionalen Kunden aus der Elektro- und Technologiebranche möchte das Unternehmen nicht nur Waren einlagern, sondern anspruchsvolle Dienstleistungen mit SAP-gestützten Prozessen erbringen. „Wir betreiben heute schon Montage- und Fertigungsbereiche und sind in der Lage, Prozesse mithilfe der Digitalisierung sehr effizient abzubilden“, sagt Schwarz, dessen Firmengruppe rund 600 Mitarbeiter beschäftigt. Zu ihr gehören die Speditionen Schwarz, die tschechische Spedition Kareka, die vor kurzem übernommene Spedition Blitz, die Tochterfirma Schwarz Logistik und der IT-Dienstleister Dilos.

Analog zur Logistik steigt bei dem Unternehmen aber auch die Nachfrage im Speditionsbereich, die aktuell noch einen höheren Anteil am Jahresumsatz von 60 Millionen Euro hat. „In beiden Bereichen wachsen wir jährlich um etwa 10 bis 20 Prozent‘“ sagt der Geschäftsführer. Auch in diesem Jahr fallen die Zuwächse demnach zweistellig aus.

Mehr als 7.500 Löcher werden mit Beton ausgegossen

Nach einer neuen Halle hatte Thomas Schwarz, der die Geschäfte zusammen mit seinem Bruder Hans-Günther Schwarz führt, nach eigener Darstellung schon länger gesucht. Das Gelände, auf dem jetzt die Bagger anrücken, hatten sie dabei auch im Blick, doch schreckte der vermeintlich schlechte Baugrund sie ab. Eine neue Untersuchung voriges Jahr habe aber gezeigt, dass er sowohl bautechnisch als auch finanziell beherrschbar ist. Mehr als 7.500 Löcher werden ins Erdreich gebohrt und mit Beton ausgegossen. Die Betonpfähle reichen dann etwa drei Meter ins Erdreich und sorgen für die entsprechende Festigkeit.

Im Bau will das Unternehmen neueste Energiestandards berücksichtigen und setzt auf Wärmedämmung, eine Heizung mit Wärmerückgewinnung und energiearme LED-Lampen. Auf dem Dach ist eine Photovoltaikanlage geplant. Ein eigenes Solarkraftwerk auf dem Dach soll ausreichend Strom erzeugen, um nicht nur das neue Logistikzentrum, sondern auch den gesamten Hauptsitz gegenüber mit Strom zu versorgen.

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