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Autonomer Kleinbus "Emma" in Mainz

Testlauf am Rheinufer gestartet

Foto: R+V

Die Mainzer Mobilität und die R+V Versicherung AG testen im Zuge eines gemeinsamen Feldversuchs ein autonom fahrendes Elektro-Shuttle. Die Erprobung ist Teil der Umsetzung der Vision "Mainzer Mobilität 2030".

09.08.2018 Julian Hoffmann

Die Mainzer Mobilität und R+V testen für voraussichtlich vier Wochen ein autonom fahrendes Bus-Shuttle des Herstellers Navya. Das batterie-elektrisch angetriebene Fahrzeug wird an der Mainzer Rheinpromenade zwischen Ruderverein und Fort Malakoff verkehren, probeweise ist auch eine Befahrung der Strecke bis zur Rheingoldhalle angedacht. Für die permanente Überwachung des Mini-Busses namens „Emma“ (Elektromobilität Mainz autonom) wurden sechs Fahrdienstmitarbeiter der Mainzer Mobilität im Vorfeld geschult.

Während des Testlaufs wollen die Projektpartner Antworten finden auf die Fragen, wie autonom und selbstständig das Shuttle bewegt werden kann, wie andere Verkehrsteilnehmer auf das Vehikel reagieren und welche Rolle es im ÖPNV der Zukunft – zum Beispiel zur nachfragegesteuerten Versorgung von Randgebieten –spielen kann.

Testprojekt als Auftakt

Eva Kreienkamp, Geschäftsführerin der Mainzer Mobilität, zeigt sich davon überzeugt, dass das autonome Fahren die Mobilität der Menschen und die Nahverkehrsbranche verändern wird. „Für uns ist es sehr spannend, Erkenntnisse über die Möglichkeiten und Potenziale dieser Technologie aus erster Hand zu bekommen und wir sind sehr stolz darauf, ein solches Testprojekt hier bei uns in Mainz zu realisieren. Wir begreifen es als Auftakt für weitere Aktivitäten in diesem Bereich.“

Der rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing und der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling haben die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. „Neue Formen der Mobilität und die dafür notwendigen Technologien werden zukünftig auch für den ÖPNV eine bedeutende Rolle spielen“, erklärt Wissing. Strecken, die sich heute nicht wirtschaftlich betreiben ließen, könnten perspektivisch wieder neu erschlossen werden.

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