Autonome Studie EZ-GO

Renault zeigt Taxi-Konzept für die City

Renault EZ.GO (2018) Foto: Renault 12 Bilder

Renault hat eine Studie für ein elektrisches autonom fahrendes Innenstadt-Taxi präsentiert. Bis zu sechs Personen finden im Robo-Shuttle Platz.

Um den EZ.GO zu rufen, nutzen die Fahrgäste laut Renault eine Smartphone-App. Dann kommt das Shuttle zum Beispiel nach Hause oder an den Arbeitsplatz. Wahlweise können die Passagiere auch an festen Stationen in der Innenstadt zusteigen – und das 24 Stunden am Tag. Damit stelle der EZ.GO eine sinnvolle Ergänzung zum Privatfahrzeug und zu öffentlichen Verkehrsmitteln dar. Die Haltestellen sind nach der Vision des französischen Autobauers von Bäumen eingerahmt und fügen sich harmonisch ins Stadtbild ein. Gleichzeitig verfügen die Haltestellen über besonders flache Zugangsrampen für Rollstuhlfahrer oder Passagiere mit Trolleys, Kinderwagen oder anderen rollbaren Lasten. Dazu senkt sich das Fahrwerk automatisch ab. In Fahrstellung hebt es sich an, um Hindernisse zu überwinden. Die Räder selbst versteckt der EZ.GO. Das schützt die Fahrwerkstechnik vor Schmutz und Remplern.

Vollautonom mit begrenzter Geschwindigkeit

Im Verkehr bewegt sich der EZ.GO auf der vierten von fünf Stufen des autonomen Fahrens, fährt also eigentlich völlig selbständig, operiert aber mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 50 km/h. Über seine Lichtsignatur kommuniziert das Robo-Taxi mit der Umgebung, zeigt beispielsweise Fußgängern an, dass sie gefahrlos die Straße vor dem EZ.GO überqueren können. Dazu kommt ein akustisches Warnsignal, da das Fahrzeug beinahe geräuschlos unterwegs sein soll. 

Heckantrieb und Allradlenkung

Ein Elektromotor an der Hinterachse treibt das 5,2 Meter lange und 2,2 Meter breite Gefährt an. Zudem sind beide Achsen gelenkt. Die 300 Kilogramm schwere Batterie sitzt laut Renault unter dem mit Parkett verkleideten Fußboden. Aufgeladen wird sie per Induktion während der EZ.GO in der Station auf Kundschaft wartet. Das Fahrzeug "sieht" seine Umwelt mit einem Mix aus Kameras, Radar-, Lidar-, und Ultraschallsensoren, die in einer Flachen Antenne am Heck des Fahrzeugs untergebracht sind, ähnlich wie bereits verfügbare autonom fahrende Systeme.  

Im Inneren informiert der Wagen seine Fahrgäste über ein Display über die verbleibende Fahrtdauer, oder wenn ein weiterer Fahrgast zusteigt. Um die Kommunikation zu fördern sitzen die Passagiere in U-Form unter dem zum Einsteigen hochschwenkenden Dach. Jeweils zwei Menschen sitzen an den Seiten quer zur Fahrtrichtung. Zwei weitere nehmen in Fahrrichtung im Heck Platz. 

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