Anschaffung geplant

Saarbahn testet H2-Busse

Foto: Iris Maria Maurer / Saarbahn

Das Verkehrsunternehmen der Stadt Saarbrücken – die Saarbahn – hat einen Brennstoffzellen-Bus des Herstellers Van Hool erprobt. In naher Zukunft sollen vier Wasserstoffbusse dauerhaft in die Flotte integriert werden.

Die Saarbahn will vier mit Wasserstoff betriebene Busse in ihren Fuhrpark aufnehmen. Zu ersten Tests der Technologie kam nun ein Testfahrzeug aus dem Hause Van Hool zum Einsatz. Für Saarbahn-Geschäftsführer Peter Edlinger liegt der Vorteil der Technologie auf der Hand: "Die Wasserstoffbusse erfüllen das Kriterium einer großen Reichweite und kurzen Betankungszeiten. Diese können wir anders als Elektrobusse in unserem Kurssystem der Linienbusse, die bis zu 300 Kilometer am Tag nonstop im Einsatz sind, problemlos einsetzen."

Die Busse mit der Brennstoffzellen-Technologie kosten allerdings mehr als das Zweifache eines konventionellen Dieselbusses – so spricht die Saarbahn von Anschaffungspreisen zwischen 625.000 und 700.000 Euro. Finanziert werden soll dies mittels der angekündigten Fördergelder des Bundes, die bis zu 80 Prozent der Mehrkosten zur Anschaffung abdecken sollen.

"Aktuell rechnen wir mit der Lieferung der ersten Wasserstoffbusse frühestens in 2023. Wir werden die Fördermittel beantragen, dann folgt die europaweite Ausschreibung. Hinzu kommen die Lieferzeiten von voraussichtlich anderthalb Jahren", skizziert Torsten Burgardt, leitender Ingenieur Alternative Antriebe bei der Saarbahn, den Zeitplan.

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