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Alternativer Kraftstoff HVO

Daimler erteilt Lkw-Freigabe

Foto: Aral

Ab sofort können verschiedene Modelle von Mercedes-Benz Trucks auch mit dem alternativen Kraftstoff HVO (Hydrogenated Vegetable Oil) betrieben werden. 

23.02.2016 Markus Bauer

Die Freigabe für HVO gemäß der Norm prEN 15940 bezieht sich laut Daimler auf alle Motorvarianten in sämtlichen Leistungsstufen der Reihensechszylinder OM 470, OM 471 (erste Generation) und OM 936 sowie dem Reihenvierzylinder OM 934 mit Euro VI. Die Motoren sind demnach bereits serienmäßig für HVO geeignet. Wie man in umfangreichen Versuchen ermittelt habe, sei die Verwendung unbedenklich. HVO entspricht laut Daimler in seinen Eigenschaften Diesel aus Mineralöl. Daher seien keinerlei Änderungen am Motor oder an der Peripherie notwendig. Neben Einspritzung, Leitungen und Dichtungen blieben auch die Wartungsintervalle von Motoröl und Partikelfilter unverändert, wie auch die Leistungswerte des Motors. Ebenso gelten Garantie und Gewährleistung weiter ohne Einschränkungen. 

Was sich jedoch drastisch verändere, ist die CO2-Bilanz des Kraftstoffs. HVO sei überdies frei von Schwefel und Aromaten und hinterlasse bei der Verbrennung keinerlei Asche. Dabei könne HVO den regulären Diesel entweder komplett ersetzen, oder als Beimischung die Ökobilanz verbessern.    

HVO ist Biodiesel, der aus Abfallstoffen wie Altfetten, Altspeiseölen sowie Ölen aus Nutzpflanzen hergestellt werde. Laut Daimler steht der Kraftstoff aber nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Das Rohmaterial für HVO stamme aus kontrolliertem und zertifiziertem Anbau. Der Kraftstoff wird laut Daimler bereits seit 2007 industriell hergestellt.  

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