Schließen
IMMER BESTENS INFORMIERT
"Alles, was Transportlogistiker wissen müssen, schnell und auf den Punkt gebracht. Das zeichnet die digitalen Angebote von eurotransport.de und den täglichen WhatsApp-Newsletter aus."
Prof. Dr. Dirk Engelhardt, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Frankfurt

Die wichtigsten Meldungen aus Logistik und Management – kostenlos dreimal pro Woche frei Haus – erhalten Sie hier:

Marken
Themen
Artikel
Häufige Fragen
Videos
Who is Who
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Alkohol immer noch der häufigste Anlass

Zahl der MPU sinkt

Die Zahl der medizinisch-psychologischen Untersuchungen (MPU) ist 2017 um 3,5 Prozent gesunken. Dies berichtet die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt).

11.09.2018 Ilona Jüngst

8.035 Personen mussten sich im Jahr 2017 im Rahmen einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) begutachten lassen. Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) war Alkoholauffälligkeit wie in den Vorjahren der häufigste Grund für eine MPU.

Die Zahl der Begutachtungen wegen wiederholter Alkoholauffälligkeit in Verbindung mit allgemeinen Verkehrs- oder strafrechtlichen Auffälligkeiten sank gegenüber 2016 um rund zehn auf fünf Prozent. Begutachtungen bei erstmaliger Alkoholauffälligkeit gab es gut acht Prozent, wegen wiederholter Alkoholauffälligkeit knapp sieben Prozent weniger. Die Zahl der alkoholbedingten Fragestellungen insgesamt (44 Prozent) sank somit um mehr als acht Prozent, womit sich der Trend der Vorjahre fortsetzt. Die Begutachtungsanlässe mit Betäubungsmitteln stiegen um vier Prozent auf 26 Prozent an. Die Anzahl ist mit 23.205 aber immer noch deutlich geringer als die der alkoholbedingten Fragestellungen mit 39.170.

Das MPU-Gutachten ist die psychologische und medizinische Entscheidungsgrundlage für die Straßenverkehrsbehörden, ob eine Person die Fahrerlaubnis erhalten oder zurückerhalten kann oder nicht. Wird die Fahrerlaubnis nicht zugesprochen, können Betroffene die Erteilung nach einem festgesetzten Zeitraum erneut beantragen. Bei spezifischen Anlassgruppen ist aufgrund des MPU-Gutachtens auch die Einstufung als „nachschulungsfähig“ möglich, dann kann die Fahrerlaubnis nach der Teilnahme an entsprechenden Kursen wieder erteilt werden. Nach Angaben dre BASt wurden im vergangenen Jahr knapp 60 Prozent aller begutachteten Personen als „geeignet“ beurteilt, rund 36 Prozent als „ungeeignet“ und der Rest als „nachschulungsfähig“ eingestuft.

Unsere Experten
Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
Harry Binhammer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Harry Binhammer Fachanwalt für Arbeitsrecht
Kostenloser Newsletter
eurotransport.de Webshop
WhatsApp-Newsletter