Akasol bereitet USA-Start vor

Neue Geschäftsführer für die Akasol Inc.

Foto: Akasol

Die Akasol AG mit Sitz in Langen bei Darmstadt, ein führender deutscher Hersteller von Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batteriesystemen für Busse, Nutzfahrzeuge, Schienenfahrzeuge, Industriefahrzeuge, Schiffe und stationäre Anwendungen, steigt in den nordamerikanischen Markt ein. So sollen Kunden wie Novabus, Volvo Trucks und Mack lokal bedient werden können.

Nach derzeitiger Planung soll der neue Produktionsstandort der Akasol Inc. mit einer jährlichen Produktionskapazität von 300 MWh Ende 2019 in Michigan in Betrieb genommen werden. Anfang Oktober dieses Jahres wurde Roy Schulde als Geschäftsführer der Tochtergesellschaft bestellt. Er verfügt über einen breiten internationalen Hintergrund und vielfältige Erfahrungen im Produktmanagement sowie Global Business Development, Sales und Marketing. Schulde verantwortet zukünftig das Hochfahren der Serienproduktion in den USA. Der begeisterte Basketballer aus Michigan absolvierte berufliche Stationen bei Nidec GPM North America, einem bekannten Industriezulieferer. Seit September 2018 gehört er zudem dem Führungsgremium der deutsch-amerikanischen Wirtschaftskammer für den mittleren Westen an.

Sven Schulz, Vorstandsvorsitzender der Akasol AG sagt zur Benennung: „Die nordamerikanischen Automobil- und Nutzfahrzeugmärkte sind äußerst wichtige Faktoren in der Wachstumsstrategie der Akasol AG. Daher ist der Standort ein wichtiger Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Wir freuen uns, mit Roy Schulde einen ausgewiesenen und erfahrenen Experten im Automobilbereich gewonnen zu haben."

Konstante Prognose

Das deutsche Akasol-Management rechnet ein Jahr nach erfolgter Inbetriebnahme der Produktion in Langen/Hessen mit einer positiven Auswirkung auf das Geschäftsergebnis. Die Prognose des Vorstands der Akasol AG bleibt für das Geschäftsjahr 2018 weiterhin konstant bei einem erwarteten Umsatz in Höhe von 22 bis 24 Millionen Euro. Für Juni 2019 ist die erste Hauptversammlung geplant. Mit fast 30 Jahren Erfahrung ist Akasol – aus einem studentischen Startup hervorgegangen – ein Pionier in der Entwicklung, Prüfung und Herstellung von zertifizierten Batteriesystemen für den Transportsektor. Die Aktien der Akasol AG werden seit dem 29. Juni 2018 im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt und liegen derzeit etwas unter dem Ausgabekurs von 50 Euro, haben sich aber von einem Tief Ende Oktober wieder deutlich erholt.

Mit Unternehmenssitz in Deutschland betreibt Akasol in Langen eine Fertigungsanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 300 MWh im Jahr, die bis 2020 auf bis zu 600 MWh ausgebaut werden soll. Nach eigenen Angaben ist dies Europas größte Produktionsanlage für Lithium-Ionen-Batteriesysteme für Nutzfahrzeuge, die derzeit pro Jahr je nach Batteriegröße Batteriesysteme für bis zu 1.500 vollelektrische Busse oder bis zu 6.000 Nutzfahrzeuge produzieren kann (siehe hierzu auch lastauto omnibus 3/2018 S. 78).

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