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Agility arbeitet an Blockchain-Lösung

Logistiker kooperiert mit Maersk und IBM

Foto: Maersk

Der Logistiker Agility will mit der Blockchain-Lösung von Maersk und IBM die Containertransporte besser verwalten können. Nach Angaben des international tätigen Logistikdienstleisters Agility ist das Unternehmen der erste Spediteur, der auf die Blockchain-Lösung von Maersk und IBM setzt.

09.02.2018 Carsten Nallinger

Es gehe darum, die Abwicklungsmethoden des globalen Handels effizienter und sicherer zu machen. In einem ersten Schritt plant Agility, die Technologie zur Verwaltung und Nachverfolgung von Containertransporten zu nutzen. Es gehe darum, Ereignisse in Verbindung mit einzelnen Lieferungen zu identifizieren und die entsprechenden Informationen über die von IBM und Maersk entwickelte Blockchain-Technologie, die mit einer Art „verteiltem Kontobuch“ arbeite, weiterzugeben und zu erhalten.

"Die Blockchain-Technologie wird die Lieferungen kostengünstiger, sicherer und verlässlicher machen. Als frühzeitige Nutzer können Unternehmen wie Agility, Maersk und IBM helfen, die Bedürfnisse von Speditionen zu verstehen und Standards zu entwickeln, die den Handel effizienter machen", erklärt Essa Al-Saleh, CEO von Agility Global Integrated Logistics. Letztlich gehe es auch darum, die Sichtbarkeit der Lieferungen zu verbessern, Papierfluten zu vermeiden, Fehler zu reduzieren sowie Transit- und Bearbeitungszeiten zu verkürzen.

Die Blockchain

  • Die sogenannte Blockchain ist mit der virtuellen Währung Bitcoin entstanden
  • Dabei werden keine Informationen wie Kartennummern, Namen oder Adressen bei Finanztransaktionen ausgetauscht
  • Mit dem digitalen Kontoauszug für Transaktionen zwischen Computern wird jede Veränderung genau erfasst
  • Die Informationen darüber sind dezentral und transparent auf viele Rechner verteilt speichert, sodass sie nicht manipulierbar sind
  • Die Idee des dezentralen Buchungssystems lässt sich auch auf viele andere Bereiche übertragen, so genauso auf Verträge in der Logistik

So funktioniert das Ganze

  • Die Blockchain besteht aus einer Reihe von Datenblöcken
  • In diesen Blöcken sind eine oder auch mehrere Transaktionen gespeichert
  • Ob es sich dabei um Zahlungen, Lieferungen oder Verträge handelt, ist unerheblich
  • Die Daten dazu werden nacheinander angelegt und elektronisch verschlüsselt
  • Die Daten sind jedoch nicht zentral, sondern im Netzwerk aller Nutzer abgespeichert und somit transparent
  • Aufgrund der Verkettung der Inhalte ist das Ganze unveränderlich, die Verschlüsselung ist ein zweiter Baustein in Sachen Sicherheit
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Jan Bergrath, Experte für Fahrerthemen Jan Bergrath Journalist
Carsten Nallinger Carsten Nallinger Lkw-Navigation
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