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Abschluss noch im 4. Quartal 2021

Transoflex plant Börsengang

Trans-o-Flex Erdgasflotte Foto: Hersteller

Das Weinheimer Unternehmen Transoflex plant in den kommenden Wochen seinen Börsengang und erhofft sich davon Kapital in Höhe von 130 Millionen Euro.

Transoflex, nach eigenen Angaben deutscher Marktführer für aktiv temperaturgeführte Pharmalogistik und Healthcare, will demnach neue Anteile verkaufen, um Geld für Innovationen und die Expansion des Netzwerks einzusammeln. Abhängig von den Marktbedingungen soll das Angebot im 4. Quartal 2021 abgeschlossen werden. Um einen signifikanten Streubesitz sicherzustellen, wollen die bestehenden Aktionäre, die Familien Schoeller und Amberger, die das defizitäre Unternehmen erst 2017 gekauft hatten, zusätzliche Anteile im Rahmen des Angebots veräußern.

Weitere Wachstumschancen in der Pharmalogistik

„Mit der heutigen Ankündigung gehen wir den nächsten Schritt, um die wachsende Nachfrage nach GDP-konformer aktiv temperaturgeführter Logistik und sicheren Express-Transportlösungen decken zu können. Wir glauben, dass wir mit unseren Expressnetzwerken, unserer aktiven Temperaturkontrolle und unserem Fokus auf exzellenten Service einzigartig positioniert sind, um die Wachstumschancen in den Märkten für Pharmalogistik und den Transport hochwertiger Güter zu nutzen“, sagt Wolfgang Albeck, CEO des Unternehmens.

Nach Unternehmensangaben ist im Zeitraum von 2018 bis 2020 der Umsatz von 468 Millionen Euro auf 515 Millionen Euro angestiegen, das EBITDA stieg in dem Zeitraum von 42 Millionen Euro auf 59 Millionen Euro (2020). Im ersten Halbjahr 2021 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben ein Umsatz von 264 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von 31 Millionen Euro generiert.

Kernmärkte Deutschland und Österreich

Das Unternehmen sieht seine Zukunft auch weiter im Bereich Pharmalogistik und den Transport hochwertiger Güter. Der deutsche und öst-erreichische Markt dafür werde - "getrieben vom demografischen Wandel, neuen Therapiemöglichkeiten und der Zunahme häuslicher Pflege sowie einer insgesamt steigenden Nachfrage nach Expresslieferungen" von 9,9 Milliarden Euro im Jahr 2020 auf 12,2 Milliarden Euro im Jahr 2025 wachsen.

Transoflex beabsichtige daher, den erwarteten Erlös aus dem Börsengang in Höhe von vermutlich 130 Millionen Euro für die Erweiterung des Service-Portfolios, die Finanzierung der regionalen Expansion, den Aufbau neuer Geschäftsbereiche, Investitionen in Innovation und Technologie sowie für die Rückzahlung bestehender Gesellschafterdarlehen zu verwenden.

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