25 Jahre Sprinter

Mercedes feiert Jubiläum

Foto: Daimler

Mercedes feiert in diesem Jahr den 25. Geburtstag des Sprinter. Die erste Generation des Transporters kam 1995 auf den Markt, heute ist er der Namensgeber einer ganzen Fahrzeugklasse.

Mit Scheibenbremsen rundum, dem Antiblockiersystem ABS und einem für die damalige Zeit hochmodernem, dynamischem Design brachte Mercedes 1995 den ersten Sprinter auf den Markt. Der Transporter war dabei ein echtes Multitalent – je nach Kundenwunsch lieferten die Schwaben ihn als Fahrgestell, mit Pritsche oder als Kipper, mit Doppelkabine oder einfacher Kabine, als Kastenwagen und Kombi, mit fünf oder neun Sitzen, mit Flach- oder Hochdach.

Der Name des Nachfolgers des kantig-kultigen Mercedes T1 wurde schnell zum Synonym für große Transporter, gleich welcher Marke. Nur vergleichbar noch mit dem Golf, der die Golf-Klasse begründete – oder "dem Jeep", der für viele Menschen als Synonym für Geländewagen steht.

Zwei Generationen zur gleichen Zeit

Bis zur Präsentation des Nachfolgemodells im Jahre 2006 verkaufte Mercedes satte 1,3 Millionen Einheiten der ersten Generation des Sprinter – wobei diese aber nicht im gleichen Zuge zu Grabe getragen wurde. Als "Sprinter Classic" lebte sie ab 2013 in Russland weiter, während im westlichen Europa der zweite Sprinter mit breiter Laderaumschiebetür, Superhochdach und einer vierten Aufbaulänge auf Kundenfang ging. Eine neue Motorenpalette, ein neues 6-Gang-Getriebe und eine bessere Bremsanlage mit ESP sorgten für eine höhere Effizienz und ein Mehr an Sicherheit. Erstmals erhältlich waren zudem unter anderem die Super-Single-Bereifung an der Hinterachse für die 4,6-Tonnen-Variante und die Bi-Xenon-Scheinwerfer mit statischem Abbiege- und Kurvenlicht.

2013 dann folgte der nächste Innovationssprung – mit umfangreichem Effizienzpaket samt Start-Stopp-Funktion und langer Hinterachsübersetzung, Euro-6 mittels der SCR-Technologie, einem 7-Gang-Automatikgetriebe und serienmäßigen Seitenwind-Assistenten, Fernlicht-, Spurhalte- und Totwinkel-Assistent und Collision Prevention Assist.

Alte und neue Werte vereint

Die aktuelle, dritte Sprinter-Generation folgte 2016 mit Mercedes Pro connect und dem Multimediasystem MBUX. Laut Mercedes lässt sich der Sprinter jetzt in mehr als 1.000 verschiedenen Ausführungen bestellen, verfügt dabei je nach Wunsch beispielsweise über Frontantrieb oder eine 9-Gang-Wandlerautomatik. Außerdem ist er als Triebkopf für den Ausbau zum Wohnmobil erhältlich. Seit Ende 2019 wird zudem eine vollelektrische Variante des Transporters gefertigt – der eSprinter mit 85 kW, 295 Nm und einer Reichweite von bis zu 168 Kilometern.

Heute wird der Sprinter für die ganze Welt gebaut – in über 130 Ländern ist er laut Herstellerangaben unterwegs. Produziert wird er dafür in Werken in Düsseldorf und in Ludwigsfelde, in Buenos Aires und in Charleston in den USA.

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