Stoneridge nutzt die IAA Transportation 2026 in Hannover, um eine neue Generation elektronischer Fahrzeugtechnik für Nutzfahrzeuge vorzustellen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die neue EVO ECU-Plattform, die als leistungsfähiges elektronisches Steuergerät (ECU) den Übergang zu softwaredefinierten Fahrzeugarchitekturen unterstützen soll. Ergänzt wird die Präsentation durch neue Kamera- und Konnektivitätslösungen, die in einem sogenannten Innovation-Truck demonstriert werden.
Neue ECU-Plattform für moderne Fahrzeugarchitekturen
Mit der EVO ECU präsentiert Stoneridge eine neue Steuergeräteplattform, die für steigende Anforderungen an Rechenleistung, Vernetzung und Softwareintegration entwickelt wurde. Nach Angaben des Unternehmens soll die Plattform höhere Rechenleistung bieten und die Fahrzeugvernetzung verbessern.
Ein Thema, das in Zukunft immer weiter an Relevanz gewinnt. Ergänzend dazu soll die Plattform aber auch den Integrationsaufwand reduzieren, sowie die Systemkosten senken. Damit richtet sich die Entwicklung insbesondere an Nutzfahrzeughersteller, die zunehmend auf zentralisierte und softwaredefinierte Fahrzeugarchitekturen setzen.
Innovation Truck demonstriert neue Sicht- und Vernetzungslösungen
Neben der neuen ECU-Plattform zeigt Stoneridge einen Demonstrations-Lkw mit verschiedenen Fahrerassistenz- und Vernetzungssystemen.
Zum Einsatz kommt unter anderem die nächste Generation des Kamera-Monitor-Systems MirrorEye, das klassische Außenspiegel ersetzt. Laut Stoneridge wurden weltweit bereits mehr als 150.000 MirrorEye-Systeme produziert.

Stoneridge präsentiert auf der IAA 2026 neue ECU-, Kamera- und Konnektivitätslösungen für Nutzfahrzeuge.
Darüber hinaus demonstriert das Fahrzeug weitere Technologien für die Kommunikation zwischen Zugmaschine und Anhänger sowie Lösungen zur Verbesserung der Sicht und des Situationsbewusstseins des Fahrers.
Fokus auf Sicherheit und Konnektivität
Mit der neuen Plattform verfolgt Stoneridge das Ziel, zukünftige Anwendungen in den Bereichen Fahrzeugsicherheit, Fahrzeugschutz, Konnektivität, sowie Flottenmanagement auf einer gemeinsamen Hardwarebasis zusammenzuführen.
Dadurch sollen Hersteller neue Funktionen einfacher integrieren und gleichzeitig Entwicklungs- und Validierungsaufwand reduzieren können.






