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Zukunftskongress Nutzfahrzeuge 2017: Zukunft voraus

Der Zukunftskongress Nutzfahrzeuge befasst sich mit der Digitalisierung der Transportbranche sowie mit innovativen und konventionellen Antriebstechnologien. Ab sofort können Vorträge und Diskussionsbeiträge eingereicht werden.

Digitalisierung, emissionsfreie Antriebe und die Anpassung des regulatorischen Rahmens für Nutzfahrzeuge – seien es Neuerungen bei Maßen und Gewichten oder zur Verringerung des CO2-Ausstoßes – werden die Transportbranche nachhaltig verändern. Sie wird noch einmal komplexer werden, was sich in den  Transportlösungen widerspiegeln wird. Nicht mehr nur die Antriebstechnologie gibt vor, wie effizient und umweltverträglich ein Last­wagen Güter von A nach B befördert. In zunehmendem Maße bestimmen Daten und die Interpretation dieser Informationen die Effizienz einer Transportlösung. 

Zwar ist der Lkw heute schon per Telematik in Informationssysteme eingebettet. Die Vernetzung von Fahrzeug, Ladung, Infrastruktur, Absen­der, Empfänger und Transporteur wird noch engmaschiger werden. Die Auswertung von immer mehr verfügbaren Daten aus Fahrzeug und Ladung werden dabei helfen, ein Fahrzeug noch wirtschaftlicher einzusetzen sowie Ressourcen und Umwelt zu schonen. Dabei kommt neben dem konventionellen Diesel­antrieb, betrieben mit synthetischen Kraftstoffen, den elektrischen Fahr­antrie­ben, die ihre Energie entweder aus Batterien oder aus einer Brennstoffzelle beziehen, große Bedeutung zu. Je nach Fahrzeugeinsatz wird die Auswahl an Antriebslösungen also deutlich vielfältiger werden.

Neben dem technologischen Fortschritt in der Fahrzeugtechnologie entwickelt sich gleichfalls der regulatorische Rahmen für die Branche weiter. So wird voraussichtlich im Laufe dieses Jahres die europäische Richtlinie 96/53 in nationales Recht umgesetzt. Damit werden die zulässigen Maße und Gewichte von Nutzfahrzeugen angepasst. Die Zugaben etwa für Windleit- und für Sicherheitseinrichtungen dürften damit die Konstruktion von Nutzfahrzeugen mittelfristig spürbar beeinflussen. 

Zudem hat die Bundesregierung kürzlich den gesetzlichen Rahmen für das autonome Fahren angepasst. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt spricht von einem in der EU wegweisenden Gesetz. Hierbei spielen Systeme der aktiven Sicherheit, die – miteinander intelligent vernetzt – das autonome Fahren erst ermöglichen, eine wesentliche Rolle. 

Die Komplexität bei der Beschaffung von Transportlösungen nimmt also zu. Nur wer trotz des disruptiven Wandels den Überblick behält, wird weiterhin erfolgreich am Markt operieren. Auf dem Zukunftskongress Nutzfahrzeuge, den die Expertenorganisation Dekra gemeinsam mit der Fachzeitschrift lastauto omnibus am 7. und 8. November 2017 in Berlin veranstaltet, bekommen Sie die dafür notwendigen Informationen aus erster Hand. Dort tauschen sich die Experten aus den Flotten mit Vertretern der Fahrzeughersteller und der Zulieferindustrie sowie aus der Politik und von Branchenverbänden über Kosten und Nutzen von Innovationen aus. Der Zukunftskongress Nutzfahrzeuge ist in einem Jahr ohne Nutzfahrzeug-IAA der große Netzwerktermin für die Branche.

Zwei thematische Säulen, zwischen denen die Teilnehmer jederzeit frei wechseln können, bilden an beiden Veranstaltungstagen das Rückgrat der Veranstaltung, nämlich die Sparten Telematik und Fahrzeugtechnologie. Dabei nehmen sich die Referenten und Diskutanten des Zukunftskongresses Nutzfahrzeuge der Fahrzeugtechnologie in ihrer ganzen Bandbreite an. Diskutiert werden die jüngsten Entwicklungen im Bereich aktive Sicherheit genauso wie die Maßgaben für das autonome Fahren mit Nutzfahrzeugen. Im Fokus stehen zudem effiziente und umweltverträgliche Antriebslösungen sowie die Auswirkungen der Digitalisierung. Experten des nationalen und europäischen Gesetzgebers erklären, wie die Umsetzung des regulatorischen Rahmens fortschreitet. 

Die Veranstaltung

Zukunftskongress Nutzfahrzeuge von Dekra und lastauto omnibus

Datum: 7. und 8. November 2017

Ort: Berlin

Preise: 1.290 Euro zzgl. MwSt. (30 Prozent Rabatt für Dekra- und VDI-Mitglieder sowie Abonnenten von lastauto omnibus)

Zielgruppe: Ingenieure, Flottenbetreiber, Speditionen, Werkverkehre, kommunale Betriebe, Entscheider in der Nutzfahrzeug- und Zulieferindustrie, Vertreter von Wissenschaft, Forschung und Lehre. 

Hier können Sie sich anmelden

Thomas Rosenberger lastauto omnibus Chefredakteur

Autor

Foto

Thomas Kueppers

Datum

4. Mai 2017
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