Alles über lastauto omnibus-Zukunftskongress
Philip Owen, Leiter der Abteilung C2 Transport und Ozon, Europäische Kommission, DG Klima Zoom

2. lastauto omnibus-Zukunftskongress: EU-Vertreter Owen stellt CO2-Pläne vor

Philip Owen, Leiter der Abteilung C2 Transport und Ozon, Europäische Kommission, DG Klima, nimmt während des 2. lastauto omnibus-Zukunftskongress Stellung zur geplanten Gesetzgebung, zum Verbrauchsmessverfahren und dem Stand der Arbeiten in der EU-Kommission. Sein Vortrag ist das Highlight der Veranstaltung, die am 24. und 25. September im Forum am Schlosspark Ludwigsburg stattfindet.

Zudem stellen hochkarätige Experten aus der Fahrzeugindustrie Technologien vor, die dabei helfen sollen, den Verbrauch von Lkw weiter zu senken und damit das selbstgesteckte Langfristziel der Branche – 20 Prozent weniger Verbrauch bis zum Jahr 2020 gemessen am Basisjahr 2005 – zu erreichen. Wie sich die Transporteffizienz weiter erhöhen lässt, stellt etwa Georg Stefan Hagemann, Leiter der Vorentwicklung von Daimler vor. Mit dem Vortrag „Die Herausforderungen bei der Lkw-Entwicklung – das passende Technikkonzept zu den Anforderungen der Effizienzsteigerung in der Logistik“, ergänzt Dr. Harald Ludanek, Executive Vice President Forschung und Entwicklung bei Scania CV dessen Ausführungen. Für die Anhängerindustrie spricht hier Roland Klement, Vorstand Forschung und Entwicklung bei Schmitz Cargobull. 

Erdgas als Kraftstoff gewinnt an Bedeutung

Zudem rückt Erdgas als Kraftstoff für schwere Nutzfahrzeuge immer mehr in den Fokus. Mit seiner Hilfe lässt sich der CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs im Vergleich mit Dieselbetriebenen Lkw senken. Wie groß dieses Potenzial und das von weiteren alternativen Kraftstoffen ist, erklärt Dr. Michael Faltenbacher von der Unternehmensberatung PE International. Zudem rückt der Kraftstoff in den Fokus, weil er einen günstigeren Preis als Diesel aufweist. Dieses Verhältnis könnte sich durch die Erschließung der Schiefergasvorkommen noch weiter verbessern. Von den sich entwickelnden Marktchancen spricht Franck Leveque, Vice President von Frost & Sullivan. Allerdings gilt Erdgas nur als bedingt geeignet für den Einsatz in Fernverkehrsfahrzeugen. Auch hier bahnen sich Veränderungen an. Zum einen ergibt Erdgas in flüssiger Form gespeichert auch als Kraftstoff für Fernverkehrs-Lkw Sinn. Einen anderen Ansatz verfolgt Kögel. Der Fahrzeugbauer hat einen Auflieger entwickelt, der zusätzliche Speicherkapazitäten vorhält. Davon berichtet Technikchef Bernhard Bayer.

Wie sich diesel-elektrische Antriebe noch Bahn brechen können

Der Hybridantrieb macht im Nutzfahrzeugsegment schwere Zeiten durch. Zu teuer, kein Return-on-Invest lauten die Gegenargumente. Doch es gibt neue Konzepte, die elektrische Komponenten derart in einen Lastzug einbinden, dass sich Energie zurückgewinnen und elektrisch dem Antrieb wieder zuführen lässt. Wie das funktionieren kann, stellen Jens Liesen vom Fahrzeugwerk Krone und Bernhard Rossenbach vom Achsenhersteller BPW vor. Einen ganz anderen Ansatz verfolgt MAN im Segment der Entsorgungsfahrzeuge. Der Lkw-Hersteller hat einen MAN TGS mit Müllsammelaufbau mit einem Range Extender ausgerüstet. Das Projekt stellt MAN Vice President Foresight and Productplanning Ben Kraaijenhagen gemeinsam mit Phil Davies vom Kunden Suez Environnement vor.

Insgesamt sprechen vom 24.und 25. September im Forum am Schlosspark Ludwigsburg 18 Redner über innovative Effizienzmaßnahmen und Nutzfahrzeugtechnik der Zukunft. Weitere Informationen zur Veranstaltung und ein Video vom 1. lastauto omnibus-Zukunftskongress finden Sie auf dieser Seite.

Thomas Rosenberger lastauto omnibus Chefredakteur

Autor

Foto

EU-Kommission

Datum

22. Juli 2013
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