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Wielton auf Expansionskurs: Trailerbauer gründet deutsche Gesellschaft

Der Trailerhersteller Wielton will die Nummer drei in Europa werden. Nun hat das Unternehmen eine deutsche Vertriebs- und Servicegesellschaft mit Sitz in Frankfurt gegründet.

Diese soll laut Unternehmensangaben die bestehenden Händler unterstützen und das Netzwerk in Deutschland, Österreich und der Schweiz weiter ausbauen. "Damit schaffen wir die Voraussetzungen, um auf dem wichtigsten Trailermarkt Europas künftig eine größere Rolle spielen zu können", sagt Thomas Hajek, Vorstand Vertrieb, Marketing und After Sales bei Wielton. "Unser erklärtes Ziel ist es, die Nummer drei unter den europäischen Trailerherstellern zu werden". Obwohl die deutschen Hersteller im hiesigen Markt eine starke Position einnehmen, habe man sich aber ganz bewusst für den Schritt auf den deutschen Markt entschieden. "Mit insgesamt mehr als 54.000 Zulassungen von Sattelaufliegern und Anhängern über sechs Tonnen Gesamtgewicht ist Deutschland nicht nur der größte Trailermarkt Europas", so Hajek weiter. "Gerade bei Baustellenfahrzeugen, aber auch bei landwirtschaftlichen Anhängern, zwei der Kernkompetenzen von Wielton, bietet der deutsche Markt noch ein enormes Potenzial." Zudem, so Hajek, stießen Produkte aus polnischer Produktion auf eine hohe Akzeptanz unter deutschen Kunden. "Ausgehend von einem organischen Wachstum wollen wir mittelfristig rund 1.500 Fahrzeuge pro Jahr in Deutschland absetzen, etwa ein Drittel davon im Agro-Bereich."

Im vergangenen Jahr hat Wielton seine Ambitionen bereits in Frankreich und Italien unter Beweis gestellt. So hat das Unternehmen in Frankreich eine Mehrheit am Hersteller Fruehauf übernommen und in Italien die insolvente Compagnia Italiana Rimorchi mit den Marken Merker, Cardi und Viberti aus der Insolvenz gekauft. 

Ford Transit Custom

Autor

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Tomasz Wilczkiewicz

Datum

22. Januar 2016
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