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VW e-Co-Motion: Elektrotechnik

Volkswagen Nutzfahrzeuge hat mit dem e-Co-Motion einen batteriebetriebenen Transporter präsentiert.

Hehre Ziele – der Volkswagen-Konzern verpflichtet sich bis zum Jahr 2020 zu einer Flotten-Emission, für die selbst die Umweltschutzorganisation Greenpeace anerkennende Worte findet. "Wir bekennen uns dazu, den CO2-Ausstoß der europäischen Neuwagenflotte bis 2020 auf 95 Gramm pro Kilometer zu senken", sagte VW-Vorstandschef Martin Winterkorn auf dem Genfer Autosalon. Das dürfte eine respektable Herausforderung werden, gerade für die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen (VWN).

Transporter mit Elektroantrieb

Letztere macht sich zumindest am Reißbrett schon mal Gedanken über die Zukunft. Auf der Genfer Fahrzeugmesse zeigte die Nutzfahrzeugsparte die Transporter-Studie e-Co-Motion, die rein elektrisch fahren soll. "Wir müssen auf die E-Mobilität vorbereitet sein und arbeiten bereits an deren Umsetzung", erklärte Dr. Eckhard Scholz, Sprecher des Markenvorstands von VWN.

e-Co-Motion heißt der Transporter, der in die Fußstapfen des im vergangenen Jahr gemeinsam mit DHL präsentierten eT! tritt. Beiden gemeinsam ist, dass sie Konzeptfahrzeuge sind, die zwar bestimmte Möglichkeiten aufzeigen, aber nicht in absehbarer Zeit in Serie gehen.

Neu am e-Co-Motion gegenüber dem Vorgänger sind die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Die Bodengruppe des Fahrzeugs sei so konstruiert, dass sich möglichst viele Aufbauvarianten und Kundenlösungen darauf darstellen lassen, erläuterte Scholz.

120 km/h und 200 Kilometer Reichweite

Auf der Schweizer Messe stand das Fahrzeug exemplarisch mit Kastenaufbau, der es auf 4,6 Kubikmeter Ladevolumen bringt. Bei einer Gesamtlänge von rund 4,5 Metern und einer Höhe von knapp zwei Metern ist das ordentlich. Wobei bei gleichen Grundmaßen in dem VW noch mehr Platz wäre. Bei der Karosserie hätte die Frontpartie durchaus sparsamer ausfallen können, da ein Unterflur-Heckmotor den Kleintransporter antreibt.
Mit 85 kW Spitzenleistung soll es der e-Co-Motion auf ein Drehmoment von 270 Newtonmetern bringen. Das Aggregat beschleunigt den Transporter bis auf 120 km/h, dann regelt das Fahrzeug ab. Auf dem Prüfstand bringt es der e-Co-Motion mit Batterien mit einer Kapazität von 40 Kilowattstunden (kWh) auf rund 200 Kilometer Reichweite.

Reine Machbarkeitsstudie - keine Serie

Das klingt interessant, jedoch wird das Konzeptfahrzeug wohl nie die Serienreife erreichen. Was Scholz und seine Kollegen als Konzeptfahrzeug präsentierten, soll nur zeigen, dass Transporter mit elektrischem Antrieb für VWN machbar sind.

Zudem ist das Fahrzeug für die Konstrukteure in Hannover die erste Spielwiese auf dem Weg in Richtung serienreife Elektromobilität und hin zum Flottenausstoß von 95 Gramm CO2 pro Kilometer.

Portrait

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© Martin Schou

Datum

18. Juni 2013
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