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VSL Baden-Württemberg: Debatte um Armutsflüchtlinge ist Populismus

Der Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg (VSL) hat die Politik aufgefordert, die derzeitige Zuwanderungsdebatte mit mehr Sachlichkeit zu führen.

Der Verband befürchtet Schaden für die Branche, die sich schwer tue, ihre Stellen mit engagierten Fachkräften aus dem Inland zu besetzen. Bewerber aus dem europäischen Ausland stellten zu Recht die Frage, wie willkommen sie tatsächlich seien, führte VSL-Präsident Karlhubert Dischinger aus. Dischinger stellte klar: „Wir können die Bedenken, die mit Einführung der Arbeitnehmerfreizügigkeit für Bulgaren und Rumänen diskutiert werden, nicht teilen.“
 
Gleichzeitig stellte der Verband klar, dass die Bereitschaft zur Integration von Seiten der Einwanderer erkennbar vorliegen müsse. Dazu gehöre auch der Erwerb der deutschen Sprache während der Eingliederungsphase.  Pauschalen Vorurteilen gegenüber Einwanderern begegnete Dischinger mit der Erinnerung daran, dass im 18. und 19. Jahrhundert viele Deutsche unter anderem aus Armutsgründen auswandern mussten. „Viele unserer Vorfahren waren Armutsflüchtlinge“, stellte der VSL-Präsident fest.

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Roller, Küppers, Unternehmen

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13. Januar 2014
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