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Foto: Volvo Trucks

Volvo Sicherheitsbericht: Fußgänger und Radfahrer besonders gefährdet

Insgesamt ist die Zahl der schweren Lkw-Unfälle rückläufig. Das ist eines der positiven Ergebnisse des diesjährigen Sicherheitsberichtes von Volvo Trucks.

Dennoch kommen im Straßenverkehr laut Volvo weltweit 1,2 Millionen Menschen ums Leben. Diese Zahl ließe sich auf null reduzieren, wenn denn nur alle beteiligten Partner zusammenarbeiten würden. Zwar trage der Mensch noch immer die Hauptverantwortung, doch die Elektronik kann schon in den meisten Situationen das Schlimmste verhindern. Dazu hat der Hersteller zur Volvo Trucks Safety Experience in Göteborg geladen. Neben den elektronischen Systemen an sich, stehen auch die Ergebnisse des Sichrheitsberichts im Fokus. 

Besonders gefährdet sind laut Volvo nach wie vor ungeschützte Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Radfahrer. Diese Gruppe mache rund 35 Prozent der Personen aus, die bei Unfällen mit Lkw schwer verletzt oder gar getötet werden. "In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der schweren Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung in Europa annähernd halbiert", sagt Carl Johan Almqvist, Leiter der Verkehrs- und Produktsicherheit bei Volvo Trucks. "Aber die Zahl der Lkw-Unfälle, an denen auch ungeschützte Verkehrsteilnehmer beteiligt waren, ist nicht im selben Maße zurückgegangen." Angesichts der fortschreitenden Urbanisierung bestehe die Gefahr, dass die Zahl der Verletzungen zunehmen wird, so Volvo. Drastische Maßnahmen sind also nötig. "Wer die Unfallzahlen senken will, muss die Entwicklung technischer Lösungen vorantreiben, die den Fahrer bei der Vermeidung potenzieller Gefahrensituationen unterstützen", sagt Almqvist. Auch die Verkehrsteilnehmer selbst nimmt er in die Pflicht. Diese müssen sich demnach stärker der Gefahren im Straßenverkehr bewusst werden. "Deshalb richten sich unsere Unterlagen für die Verkehrserziehung sowohl an junge Menschen als auch an Erwachsene." 

Zu viele Gurtmuffel

Trotz der zahlreichen Sicherheitssysteme, die in heutigen Lkw verbaut sind, bleibe der Sicherheitsgurt in letzter Instanz als wichtigster Lebensretter übrig. Dennoch verzichten viele Fahrer lieber. "Der Bericht offenbart, dass viel zu viele Lkw-Fahrer keinen Sicherheitsgurt anlegen, obwohl wir wissen, dass jeder zweite der bei Verkehrsunfällen getöteten und nicht angeschnallten Lkw-Fahrer überlebt hätte, wenn er angeschnallt gewesen wäre", schließt Almqvist. 

Der Volvo Trucks Sicherheitsbericht basiert auf der eigenen Unfallforschung von Volvo sowie Daten verschiedenere nationaler und EU-Behörden. "Im Volvo Trucks Sicherheitsbericht 2017 analysieren und beschreiben wie die Ursachen und den Ablauf von Unfällen mit Lkw-Beteiligung sowie mögliche Maßnahmen zur Verringerung der Unfallgefahr und zur Linderung von Unfallfolgen", sagt Peter Wells, Leiter des Unfallforschungsteams von Volvo Trucks. "Diese Fakten sind nicht nur wichtig für unsere eigene Produktentwicklung, sondern auch für jeden, der sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr engagiert."  

Ford Transit Custom

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Datum

12. Juli 2017
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