VW Crafter 2016, Erlkönig Zoom

Volkswagen: Neuer Crafter in Eigenregie

Auf der Nutzfahrzeugmesse IAA stellt VW den Nachfolger des Crafters vor.

Seit bekannt ist, dass VW (Halle 12, Stand B04) den Crafter künftig nicht mehr in Regie von Mercedes entstehen lässt, wird der Nachfolger gar mit großer Spannung erwartet. Bleibt dem Konzern zu wünschen, dass dem neuen Sprinter-Konkurrenten Abgasskandal und Zulieferer-Zwist nicht die Show stehlen. Denn der neue Crafter ist, das versprechen die Vorankündigungen, einen Besuch auf dem VW-Stand wert: Pkw-ähnliches Handling bei einem Fahrzeug in dieser Tonnagen-Klasse, bisher unbekannter Komfort und eine Ausstattung mit Assistenzsystemen, die keine Wünsche offen lässt. Dem Ausbau alternativer Antriebe will sich der Hersteller mittelfristig ebenfalls intensiv widmen. In verschiedenen Spielarten: Nicht unwahrscheinlich ist eine Elektro-Variante des neuen Crafter, aber auch des Transporters T6.

Erdgas im Blick

Weiter im Blick hat VW den Antrieb mit Erdgas (CNG). Bereits seit Anfang des Jahres fährt der Caddy TGI Blue-Motion mit diesem Kraftstoff in Kombination mit einem Doppelkupplungsgetriebe. Die rechnerische Reichweite liegt laut VW Nutzfahrzeuge bei 630 Kilometern, in der Version Maxi sind es 860 Kilometer. In absehbarer Zeit sollen dem Caddy TGI der neue Crafter und danach unter Umständen der Transporter folgen. Neu und bereits im Handel ist auch der Caddy Alltrack mit Allradantrieb und entsprechender Offroad-Optik. Auf der IAA wird dann nicht zuletzt der neue Amarok zu sehen sein, mit leichtem Facelift und einem V6-Diesel in Euro-6-Trimm mit drei Liter Hubraum. Ab Frühjahr 2017 soll die Basisvariante mit 163 PS kommen. Die Leistungsstufen mit 204 und 224 PS stehen ab diesen Herbst schon zur Verfügung.

Andreas Wolf lastauto omnibus

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VW

Datum

5. September 2016
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