Europa Truck Trial Fürstenau 150 Bilder Zoom

Vierter Lauf zum Europa Truck Trial 2015: Die neuen Gärtner von Fürstenau

Das Niedersächsische Fürstenau ist die nächste Station beim Europa Truck Trial. Fast 30 Teams sind mit von der Partie.

Ja, die Truck Trialer haben am Freitag alle artig aufgegessen. Strahlender Sonnenschein und sommerliche Temperaturen sind der Dank an diesem August-Samstag in Fürstenau. Die Premiere des neuen Truck-Trial-Geländes steht unter einem guten Stern. Neben dem Wetter zeigt sich auch das Gelände selbst von seiner besten Seite. Fürstenau bietet eine natürlich gewachsene Wald/Sand Mischung. Allerdings ist zumindest in den Sektionen vom Wald oder besser gesagt vom Unterholz bald nicht mehr viel übrig. Die versammelte Truck-Trial-Meute hat das Gelände nach ihrem Geschmack umgestaltet. Mit all seinen Facetten brilliert Fürstenau schon jetzt als würdiger Nachfolger für das eingestellte aber umso legendärere Steinbruch-Trial im benachbarten Osnabrück. 

Weitläufige Sektionen und fiese Löcher

Während die einzelnen Sektionen nach den Maßstäben des Truck Trial recht großzügig abgesteckt sind, haben es die Tore in sich. Bevor der Kommissar seine Tore gesteckt hat, haben die Bagger teils fiese Löcher ausgehoben. Gleich am Samstagmorgen rückt der Berge-Bagger deshalb beinahe bei jedem Starter einmal aus. Denn was eigentlich aussieht wie eine zwar große, aber einfach zu querende Pfütze entpuppt sich schnell als tiefes Loch - ungeschickt, dass es direkt vor dem Ausfahrtor liegt. In einer Sektion weiter hinten im Gelände ist überdies ein überdimensioniertes Waschbrett aufgetürmt. Und die Wellen sind mit Toren gespickt. Dazwischen warten natürlich tiefe Löcher und viel Wasser auf die Teams.

Von Pechvögeln und Handicaps

Der letzte Trial-Lauf in Oschersleben hat es nicht gut gemeint mit Dreiachs-Vizemeister Marc Stegmaier. Der Pilot des blau-gelben MAN hat sich am Arm verletzt. Statt aber das Krankenbett zu hüten und Meisterschaft Meisterschaft sein zu lasse, sitzt er nun einfach mit Gips am Lenkrad - Servolenkung und Zusatz-Beifahrer sei Dank. 

In Fürstenau vom Pech eingeholt ist Team Bodensee. Der grüne Hauber hat am Vormittag mitten in der Sektion mit technischen Problemen zu kämpfen - Reparatur im Fahrerlager. Ähnliches ereilt auch die Schweizer Proto-Kutscher vom Team Proto Swiss. Ohne Karosserie und Überrollkäfig steht der gelbe Unimog zwischen den Sektionen. Der Kühler macht Probleme. 

Wer aber das Rennen in den einzelnen Klassen macht, steht erst am Sonntag fest.

Viele weitere spektakuläre Szenen vom Samstag in Fürstenau sehen Sie in unserer großen Bildergalerie. Viel Spaß beim Durchklicken!

Ford Transit Custom

Autor

Foto

Markus Bauer

Datum

1. August 2015
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