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Verschärfte Grenzkontrollen: IHK warnt vor enormen Belastungen

Stärkere Grenzkontrollen bedeuten einen Rückschritt für den EU-Binnenmarkt. Deshalb spricht sich die IHK für München und Oberbayern gegen solche Maßnahmen aus.

"Strengere Grenzkontrollen würden den grenznahen Wirtschaftsraum in Oberbayern und die Unternehmen in ganz Bayern noch stärker belasten", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen. Besonders zu leiden hätten darunter Pendler und Transportunternehmen im Grenzgebiet. Der Einzelhandel und die Tourismussparte haben demnach bereits starke Einbußen verbucht. So schätzt die IHK, dass die Umsätze auf oberbayerischer Seite schon um rund 20 Prozent zurückgegangen sind. "Die Wirtschaft hat sich auf das Schengen-Abkommen und den praktisch grenzenlosen Waren- und Dienstleistungsfluss eingestellt. Die bayerischen Unternehmen erwarten pünktliche Lieferungen auf den europäischen Transitrouten." Daher verlange Driessen nun rasches Handeln seitens der Politik. Diese müsse die Grenzkontrollen zumindest so organisieren, dass die Verzögerungen minimal ausfallen.

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22. Januar 2016
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