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Fahrzeuge: Kundenwünsche weltweit ähnlicher

In der Nutzfahrzeug-Branche unterscheiden sich sowohl die Bedürfnisse der Kunden als auch die Anforderungen und rechtlichen Rahmenbedingungen weltweit immer weniger. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie der Unternehmensberatung Roland Berger „Truck Industry 2020: The future is global“. Demnach suchen etablierte Hersteller aus den USA, Europa und Japan nach dem Einbruch der Aufträge im ersten Quartal um bis zu 98 Prozent ihr Glück in Schwellenländern wie China, Indien, Brasilien und Russland. Die dortigen Hersteller weiten ihre Absatzmärkte weltweit aus. Da sich die Kundenwünsche bei Qualität Service, Finanzierung und Komfort immer weniger unterscheiden, könnten laut Roland Berger alle Anbieter mit einem globalen Produktangebot und klaren Strategien von der Globalisierung profitieren. Chinesische und indische Hersteller verzeichneten nach Angaben der Unternehmensberatung seit 2005 zweistellige Wachstumsraten. Die Profis von Roland Berger gehen davon aus, dass auch weiterhin die Nachfrage nach Nutzfahrzeugen in den Schwellenländern steigen werde. Sie rechnen in diesen Ländern mit einem Wachstum um 30 Prozent. Da sich die die Prioritäten auf der ganzen Welt bis 2020 weiter annähern, böte dies für Unternehmen die Chance, den Markt mit globalen Konzepten und Komponenten zu beliefern. Bis es soweit ist, sollten Hersteller aber ihre Produkte gezielt an die noch bestehenden Unterschiede in den einzelnen Märkten anpassen. Eine unklare Ausrichtung führe zu ineffizienten Strukturen. Etablierte Hersteller könnten ihre Fahrzeuge für Wachstumsmärkte attraktiv machen und „abspecken“. Hersteller in Schwellenländern könnten mit günstigen Produkten andere Schwellenländer erobern und so Schritt für Schritt den Eintritt in die etablierten Märkte vorbereiten, erklären die Experten von Roland Berger.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

15. Juni 2009
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