Fahrzeuge: Knorr-Bremse zieht Bilanz

Der Münchner Konzern Knorr-Bremse schließt das Jahr 2009 mit einem Minus um 18 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens ging der Umsatz von 3,38 Milliarden Euro auf 2,76 Milliarden Euro zurück. Grund für den Umsatzrückgang liege in der weltweiten Wirtschaftskrise, die sich vor allem auf den Nutzfahrzeugbereich auswirkte. In diesem Bereich ging der Umsatz von 1,97 Milliarden auf 1,22 Milliarden Euro zurück. Knorr Bremse reagiert darauf unter anderem mit Personalabbau. Rückgänge musste das Unternehmen auch in der Region Europa hinnehmen. Hier verbucht Knorr-Bremse einen Rückgang von 2,46 Milliarden auf 1,84 Milliarden Euro. Auch in Amerika ging der Umsatz von 661 Millionen Euro. 2009 belief sich die Zahl auf 772 Millionen Euro. Dagegen stieg der Umsatz in der Region Asien/Australien. 2009 kletterte das Plus um 40 Prozent auf 530 Millionen Euro (Vorjahr: 376 Millionen Euro). Hier profitierte Knorr-Bremse eigenen Angaben zufolge vom größten Auftrag seit Firmenbestehen. Knorr-Bremse wird gemeinsam mit seinem chinesischen Partner rund 2.700 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszugs ausrüsten. Der Bereich Nutzfahrzeug lief auch in Asien schwierig. Knorr-Bremse geht davon aus, dass die wirtschaftliche Lage auch 2010 schwierig bleibt und sich die Nutzfahrzeugbranche nicht deutlich erholen werde.

Datum

14. Januar 2010
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