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Vater-Sohn-Wettbewerb: Starke Heimmannschaft gewinnt

Das Team Peter und Marcello Euler gewinnt den bundesweit ersten Fahrerwettbewerb Vater & Sohn.

Tolle Wettkämpfe, starke Mannschaftsleistungen: Den bundesweit ersten Fahrerwettbewerb, ausgetragen am 17.10. auf dem Gelände der Firma Neugart in Hennef und unterstützt von Mercedes-Benz Profitraining, hat das Heimteam gewonnen. In den fünf Disziplinen Eco-Drive, Rangieren an eine Rampe mit Ladungssicherung, Geschicklichkeitsfahren, Abfahrtskontrolle mit eingebauten Fehlern sowie einem Quiz aus Fragen zur beschleunigten Grundqualifikation hatten am Ende Peter Euler, ein langjähriger Fernfahrer und sein Sohn Marcello, der bei Neugart gerade im dritten Lehrjahr zum Berufskraftfahrer ist, die Nase vorn. Knapp vor Roger Thomsen und Markus Lüdtke vom Team des Entsorgers Remondis aus Erftstadt.

Der dritte Platz ging an Edmund und Robert Schunk vom Team Coca-Cola aus Liederbach. Die beiden Fahrer der Silofachspedition Freund aus Frechen, Gerd und Maik Schulze, die am Standort Halle beschäftigt sind, schlugen sich bei den für sie ungewohnten Übungen wie Ladungssicherung und Rangierem mit einem Gliederzug achtbar auf den vierten Platz. Nicht als Verlierer sondern als Fahrer, die viele neue Eindrücke mitgenommen und wunderbare Kollegen getroffen haben, sehen sich Axel und Sven Flaake vom Team Brandes & Kokemüller aus Ronnenberg. Sie waren kurzfristig für das erkrankte Team der Spedition Berners aus Mechernich eingesprungen. Dabei betonte Axel Flaake, was er bereits bei seinem Besuch im September in Berlin Kirsten Lühmann vom Verkehrsausschuss gesagt hat: "Der Ausgang des Wettbewerbs ist ein Beleg dafür, dass wir in der Weiterbildung, der Modulschulung, unbedingt einen größeren Praxisanteil brauchen."

Profitraining bei Mercedes-Benz

Das Team Neugart hat nun ein Profitraining bei Mercedes-Benz gewonnen, dass sie im Frühjahr 2016 einlösen werden. Unser Dank geht an Dirk Clever, Fuhrparkleiter von Neugart, für die tolle Organisation und die herzliche Gastfreundschaft, an die beiden Profitrainer Harald Schmitz und Thomas Empt, sowie Wolfgang Witzke, Ausbildungsleiter bei Remondis und Clemens Stanzel vom Berufskolleg Simmerath, die in ihrer Freizeit ebenfalls als Wettkampfrichter im Einsatz waren. Im FERNFAHRER 1/2016 werden wir ausführlich über die Veranstaltung und die einzelnen Wettkämpfe berichteten.

Da auch die lokale Presse eingeladen war, hier vorab ein Artikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger. Damit ist ein erstes Ziel des Wettbewerbs erreicht: Die Botschaft, dass die Branche bei dem nicht mehr zu verleugnenden Fahrermangel im deutschen Transportgewerbe noch mehr und besser ausbilden muss, ist nun auch bei der Bevölkerung angekommen.

Autor

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Karl-Heinz Augustin

Datum

21. Oktober 2015
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