Truck Trial Nürburgring 2009 9 Bilder Zoom

Dritter Truck Trial Lauf 2009 am Nürburgring: Volles Programm am Ring - Die Trucks machen die Nürburg unsicher

In diesem Jahr fand nach 2007 wieder ein Truck Trial Lauf am Fuße der Nürburg statt. Die Teams fuhren Allerdings schon von Freitag bis Samstag in den Sektionen, da der Sonntag für das parallel laufende Truck Race reserviert war. 

Für eingefleischte Truck Sport Fans war also eine Menge geboten. Die beiden größten Vertreter auf europäischer Ebene, Europa Truck Trial und European Truck Racing Championship boten den Zuschauern packende Kämpfe um Platzierungen on- und offroad. Damit konnten also auch bisher reine Race Fans einmal in den Trialsport hineinschnuppern, wenn die Boliden am Ring gerade Pause machten. Schließlich ist das ein großer Vorteil des Truck Trials. Vom Start am Morgen bis zum Finish am Abend sind ständig Fahrzeuge in den Sektionen. Im Camp 4 Fun, dem großen Offroad Areal am Nürburgring, sah man auch endlich alte Bekannte wieder. Die Trialurgesteine Philipp aus dem Hanfbachtal und Holger Brauwers wollen die Läufe am Nürburgring und in Osnabrück bestreiten und machten damit die Klasse S4 mit sechs Startern zur zweitstärksten Klasse des Wochenendes. Toppen konnte das nur die S2 mit sieben Startern. 

Die S1 hat sich glücklicherweise von der Schwindsucht während des tschechischen Laufes in Ostrava wieder erholt. Vier Teams gingen an den Start. Auch die Minimog Girls waren diesmal wieder dabei. Zwar holten sich die Minimog „Jungs“ am Ring den zweiten Sieg in Folge, doch in der Meisterschaft hat das MSC Damenteam Tussimog immer noch die Nase vorn. Dritter am Ring wurde das französische Team Manent vor den Minimog Girls.  Die Klasse S2 schien am Wochenende ganz in tschechischer Hand. Die Meister von 2007, Team Avia holten sich ganz knapp den Sieg vor den Newcomern Truck Trial Klub Lom u Tachova. Dritter wurde das Team Pfeifhofer vor MZB Racing und Team OWL. In einigem Abstand folgten Truck Sport Offner und MSC Black Mog. In der S3 ging es am Ring ähnlich still zu, wie in der S1 in Ostrava. Gerade einmal zwei Starter befuhren die Sektionen. Das ungarische Sedro Team baute mit dem Sieg seinen Vorsprung in der Meisterschaft deutlich aus. Mit dem zweiten Rang am Ring, sicherte sich auch das niederländische De Hond Team fürs erste seinen zweiten Platz in der Meisterschaft. 

Man könnte fast meinen, mehr Radstand bringt auch mehr Teilnehmer. Schließlich gingen in der S4 dreimal so viele Teams an den Start, wie in der S3. Den ersten Platz holte sich erneut das Team Borzym, gefolgt vom Titelverteidiger Team Kröpfel. Nach einem Sieg in Tschechien, reichte es für Udo Heidenreich am Ring nur für den dritten Platz, was auch den Platz in der Meisterschaft widerspiegelt. Platz vier und fünf gingen an die beiden Oldtimer im Feld, Philipp aus dem Hanfbachtal mit seinem Faun und Wheels over the World auf Magirus Jupiter. Den sechsten Platz holte sich Holger Brauwers.  Die großen Vierachser der Klasse S5 zeigten sich wieder in Bestform. Marcel Schoch steuerte seinen MAN mit einigem Vorsprung verdient auf den ersten Platz und damit zum ersten Saisonsieg. Die Engelbändiger hielten die Ehre von Mercedes in der von MAN dominierten Klasse hoch und holten sich den zweiten Platz. Dabei schoben sie sich in der Meisterschaft auch gleich am H+M Truck Trial Team vorbei. Diese sind damit sowohl am Ring, als auch in der Meisterschaft auf Platz drei. Platz vier ging an die drei Engel für HK, gefolgt von Master’s Best Alfers Team auf dem fünften Platz.

Etwas weniger besetzt war dafür die Klasse P1. Trialmog Bülles Enders sicherte sich mit einem deutlichen Sieg die Führung vor JCC MOG. Die Klasse P2 musste erneut auf den vierten im Bunde, Team Bussink, verzichten. Trotzdem zeigten die drei österreichischen Teams wieder Trial Sport vom Feinsten. Team Hero schaffte den Hattrick und führt die Meisterschaft nun mit der Maximalpunktzahl an. Team Auinger holt sich relativ dicht dahinter Platz zwei. Etwas vom Pech verfolgt, reichte es für Team Funke nur für den dritten Platz.  Der Erfolg der Veranstaltung spricht für sich. Die Verbindung zwischen Race und Trial ist einzigartig und steht hoffentlich auch für 2010 wieder auf dem Terminkalender. Nach dem Megaevent am Ring, folgt schon der nächste Saisonhöhepunkt für Truck Trialer. Der Piesberg in Osnabrück darf in keiner Saison fehlen. 

Foto

Alexander Fischer

Datum

28. April 2010
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