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Truck Race Nürburgring: Truck-Ballett bis zum Abwinken

Auch beim zweiten Rennen der Race Trucks am Samstag ist die Strecke pitschnass. Was vielversprechend startet, findet mit dem Rennabbruch nach ein paar Runden eine jähe Unterbrechung.

Gerd Körber führt die Meute an

Gerd Körber war der Mann der Stunde. Vom Start weg ging er in Führung und quetschte sich in der ersten Kurve ganz nach vorn. Dahinter nahm das Chaos seinen Weg. Vrsecky beharkte Lacheze und Hahn musste einige Plätze einbüßen. Adam Lacko  hatte nach seinem gloriosen Sieg im ersten Rennen Pech: Nach einem Schubser am Heck drehte er sich und kreiselte sich in die Wiese.
Eine Runde später bekam Vrsecky die volle Härte eines aufgescheuchten Spaniers zu spüren: Antonio Albacete ließ nicht locker. Doch noch in der selben Runde kassierte Janiec den Madrilenen. Dann ging ein Raunen durch die Ränge. Anthony Janiec benutzte Vrsecky als aktiven Bremsklotz. Vresecky krachte so angeschoben ins Heck von Lacheze. Alle drei kreiselten von der Strecke.

Ballett mit großem Gerät

In Runde vier nahm das Unheil vollends seinen Lauf. Mika Mäkinen und Lacheze beförderten sich gegenseitig ins Aus. Mäkinen landete im Kiesbett, Lacheze auf den Reifenstapeln, direkt vor Tribüne 4. Körber fiel weit zurück, während Vrsecky gleich in die Box fuhr. Ellen Lohr und Rene Reinert traten der Ballett-Truppe ebenfalls bei. Auch sie kreiselten vor den 4er-Tribünen ins Aus.

Die Rennleitung zieht die Notbremse: Abbruch, rote Flagge

Teil zwei des zweiten Samstagsrennens begann mit einem ganz ganz sanften Neustart um Viertel vor drei. Die Racer starteten in der selben Formation wie bei Teil eins des Rennens. Jochen Hahn biss sich an Albacete die Zähne aus, während Ludovic Faure zeigte, dass er in seiner Rennrente nichts verlernt hat. In einem blitzsauberen Überholmanöver schob er sich an Blaise vorbei. Albacete zog an Janiec vorbei und kassierte wenig später auch den führenden Gerd Körber. Der musste alle Geschütze auffahren, um Janiec hinter sich zu halten, was ihm aber bis ins Ziel gelang. Währenddessen schlich sich Jochen Hahn an den Franzosen an. Nach Janiec ließ der Titelverteidiger noch Körber hinter sich.

Im Ziel lautete die Reihenfolge also Albacete, Hahn und Körber. Dahinter fuhren Janiec, Mäkinen und Oestreich durchs Ziel, gefolgt von Bösiger, Montagne, Faure und Ellen Lohr, die sich ihren ersten Punkt sicherte.

Ford Transit Custom

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Küppers/Augustin

Datum

14. Juli 2012
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