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Truck Race Nürburgring: Regenschlacht am Samstag

Der Truck-Grand-Prix am Nürburgring feiert einen spannenden Auftakt mit einer großen Überraschung: Adam Lacko holt den ersten 20er für MKR-Technology.

Dass der Auftakt zum Truck Race Samstag spannend wird, war schon vorher klar. Jochen Hahn hatte noch eine Strafe aus Donington offen. Wegen Rempelei musste der Altensteiger drei Plätze weiter hinten starten, als er eigentlich gemäß der Zeit in der Super Pole durfte. Dazu kam der Regen. Neben Performance war deshalb besonders fahrerisches Können gefragt.

Freud und Leid bei MKR
 

Das bewies in diesem Rennen vor allem einer: Adam Lacko! Der Tscheche sicherte sich wichtige Punkte in der Meisterschaft und holte sich einen sicheren Sieg. In der Super Pole fuhr Lacko auf den dritten Platz. Dank Hahns Strafversetzung rutschte Lacko aber vor auf Platz zwei. Lackos Teamkollege Markus Oestreich startete von Platz drei. Doch die Freude weilte nicht lange. Oese parkte nach wenigen Kilometern schon wieder in der Box. Die Technik machte ihm einen Strich durch die Rechnung.

Albacete holt sich die Führung

Antonio Albacete ging trotz zweitem Platz als Sieger aus dem Rennen. Die Punkte reichen, um Jochen Hahn in der Meisterschaftswertung auf Platz zwei zu verweisen. Jochen Hahn holte sich den verbliebenen Platz auf dem Treppchen. Zum Schluss musste sich der Spanier allerdings noch einmal in Acht nehmen. Hahn hatte den Rückstand merklich verringert und brachte Albacete in der allerletzten Kurve noch einmal in Bedrängnis. Trotzdem blieb ihm nur Platz drei.


Buntes Mittelfeld

Hinter dem Führungstrio wurde es bunt: Vrsecky schob seinen Buggyra auf Platz vier, nachdem er im letzten Drittel des Rennens Hahn ziehen lassen musste. Vrseckys Ex-Teamkollege Markus Bösiger fuhr auf Platz fünf, vor Markenkollege Janiec. Gerd Körber, mehrfacher Super-Race-Meister, alter Hase und Ring-Kenner kam im Schwaben-Truck Iveco auf Platz sieben. Mika Mäkinen kam in respektvollem Abstand hinterher, vor Dominique Lacheze im rot-blauen Bernau-MAN.

Alter Bekannter zurück in den Punkten

Auf Platz zehn holte sich ein ganz alter Hase den letzten Punkt. Ludovic Faure holte sich noch zu Super-Race-Zeiten im Mercedes-Atego den Meistertitel. Nach langer Rennrente teilt er sich nun den zweiten Truck im Lion-Team mit Jean-Philipp Belloc. Den zweiten Truck im Lion Team fährt Steffi Halm, 2011 noch für Tankpool24 im Mercedes-Benz unterwegs. 2012 startet sie in der französischen Meisterschaft. Sie fuhr am Samstag auf Platz 16. In Frankreich führt Halm die Meisterschaft an.

Ford Transit Custom

Autor

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Küppers/Augustin

Datum

14. Juli 2012
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