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Truck Race Mittelrhein-Cup: Von Briten und Rückkehrern

Bei dem beiden Läufen zum Mittelrhein-Cup ging es am Ring nicht weniger zur Sache als bei den Läufen zur Europameisterschaft. Neustart, Safety-Car - alles dabei, was zu einem actionreichen Rennen gehört.

Gleich im ersten Rennen um den begehrten Mittelrhein-Cup am Samstag kam es zu einem Rennabbruch mit Neustart. Der BTRA-Racer John Powell hatte Probleme mit seiner Handbremse. Eine lecke Leitung ließ Luft aus der Handbremsleitung entweichen. Die Federspeicher schlossen sich automatisch und die Hinterachse blockierte. Als er wieder von der Strecke war, kam der Restart.

Neustart - Glück für Reinert

Am Ende des ersten Rennens hatte Rene Reinert das bessere Ende für sich. Er gewann vor dem rasenden Briten Mat Summerfield. Dahinter komplettierte Richard Collett die Top drei. Steve Thomas fuhr auf die vierte Position vor Sascha Lenz und Papa Heinz-Werner Lenz.

Der Niederländer Cees Zandbergen führte die nächste Gruppe an. Dahinter kam David Jenkins auf Platz acht, Erwin Kleinnagelvoort auf Platz neun. Dave Smith machte die Top Ten komplett.

Rennen zwei mit Safety-Car

Auch das zweite Rennen zum Mittelrhein-Cup ging am Sonntag nicht ohne Verspätungen über die Bühne. Das Safety-Car musste ausrücken, um das Feld wieder zu ordnen.

Der Sieg in diesem Rennen ging an den Briten Mat Summerfield, dicht gefolgt vom Eifel-Junior Sasche Lenz. Dahinter ging Rene Reinert über die Ziellinie. Richard Collett war der beste Nachtreppler, vor Heinz-Werner Lenz und David Jenkins.

Altenstrasser mit Comeback

Markus Altenstrasser dürfte den meisten Fans noch ein Begriff sein. Er fuhr für für das damalige Frankie Team im roten Renault und ebenso für das Team Allgäuer. Sein Mini-Comeback feierte der Österreicher im zweiten Schwaben-Truck. Hinter Altenstrasser kam Cees Zandbergen auf den achten Platz, gefolgt von Dave Smith, vor Frans Smit.

Lenz fährt unerwartet gut

Ein interessantes Detail am Rande dürfte vor allem Sascha Lenz selbst gewundert haben. Noch am Freitag hatte er im Renn-Radio verkündet, man habe auf trockener Strecke eigentlich keine Chance gegen den Rest. Den orangenen Trucks fehle einfach die nötige Power. Papa und Sohn zeigten aber am trockenen Sonntag, dass sie trotz allem mit den Briten mithalten können und sie sogar ein wenig ärgern können. Platz fünf und sechs und zwei und fünf bewiesen das eindrucksvoll.

Sieger im Mittelrhein-Cup ist hingegen ein anderer. Mit Platz zwei im ersten und Platz eins im zweiten Rennen, kann der Brite das beste Ergebnis für sich verbuchen.

Ford Transit Custom

Autor

Foto

Küppers/Augustin

Datum

15. Juli 2012
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