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Truck Race: Erstes Rennen in Navarra

Am ersten Juniwochenende machen die Truck Racer zum ersten Mal die Rennstrecke von Navarra unsicher. Wer Spanien dieser Tage mit warmer Sommersonne verbindet, wird allerdings herbe enttäuscht.

Ganze 14 Grad Celsius zeigt das Thermometer in der fehlenden Mittagssonne, kurze Zeit später sinkt es auf zwölf. In Navarra bleibt zu dieser Zeit noch genug Muße für solche Details. Spannend wird es erst am Nachmittag.Erst um 15.40 Uhr fällt der Startschuss für das erste Rennen des Wochenendes. Schon zweieinhalb Stunden vorher startet die Superpole.

Nach einem fünften Platz im freien Training – Öl auf den Reifen – sichert sich Meisterschafts-Leader und Titelverteidiger Jochen Hahn Platz vier. Die Pole geht an Norbert Kiss. Mit seiner letzten Runde in der Superpole schnappt sich Markus Oestreich den zweiten Startplatz vor Antonio Albacete. David Vrsecky startet von Platz fünf, vor den beiden Renault-Piloten Adam Lacko und Markus Bösiger. Rene Reinert sichert sich Startplatz acht vor Steffi Halm, die sich in der letzten Runde noch an Anthony Janiec vorbeischieben kann. Mika Mäkinen, der zuletzt in Misano abgesahnt hatte und als Drittplatzierter in der Meisterschaft in Navarra antritt, schafft es im Qualifying nur auf den elften Platz.

Krach schon in der ersten Kurve

Die Startaufstellung verspricht ein spannendes Rennen, was die Streithähne in den ersten zwei Reihen prompt bestätigen. Schon in der ersten Runde zeigen die Trucks allerorten die üblichen Blessuren nach der ersten Kurve. Antonio Albacete hält die wilde Keilerei keine drei Runden durch. Er kracht seinem Vordermann ins Heck. Diagnose: Lenkungsschaden. In der Box ist nach dem Rennen an der rechten Vorderseite ein abgerissener Schlauch zu sehen.

Auch Kiss ist nach dem Zwischenfall zurückgefallen, holt aber Runde um Runde wieder auf. Zunächst führt Jochen Hahn das Feld an, muss sich aber kurz vor Schluss einem attackierenden Markus Oestreich geschlagen geben. Am Ende trennt die beiden nur eine gute Sekunde. Die Bedenken von Oeses Renningenieur Franz Deckenbach scheinen also sprichwörtlich weggeblasen. Auf die Frage, ob der starke Wind denn im Rennen etwas ausmache, entgegnete der Schwabe: „Natürlich! Der Kerl ist so leicht, dass wir die Fenster zumachen müssen. Sonst weht’s den raus.“ Oese bleibt sitzen und sieht als erster die karierte Flagge.

Hinter Jochen Hahn holt sich Norbert Kiss den dritten Platz. David Vrsecky fährt auf Platz vier, vor Adam Lacko, Rene Reinert und Markus Bösiger. Anthony Janiec, Mika Mäkinen und Frankie Vojtisek machen die Top Ten komplett. Steffi Halm folgt als beste Dame im Rennen direkt auf Platz elf. Newcomer Benedek Major ging zwar vom letzten Platz an den Start, konnte sich aber letztlich bis auf Platz 14 vorarbeiten.

Startaufstellung für Rennen zwei

Im zweiten Rennen am Samstag lautet die Startaufstellung also wie folgt: Janiec und Bösiger teilen sich Reihe eins. Aus Reihe zwei starten Reinert und Lacko. Reihe drei füllen Vrsecky und Kiss aus. Hahn und Oestreich werden alles daran setzen, das Feld aus der vierten Reihe aufzurollen.

Ford Transit Custom

Autor

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Markus Bauer

Datum

1. Juni 2013
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