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Truck Grand Prix: Truck Race schlägt Formel 1

Während der Truck Grand Prix am Nürburgring mit steigenden Zuschauerzahlen glänzt, laufen der Formel 1 in Spielberg die Fans in Scharen davon.

Wenn am gleichen Wochenende die Truck Race Europameisterschaft und ein Formel 1-Event stattfinden, dann ist das ein bisschen so, als würde Island gegen England im Fußball antreten. Jeder geht davon aus, dass die Megashow Formel 1 weit mehr Zuschauer anziehen wird und die Truck Racer schüchtern zu den flotten Formel-Kollegen aufschauen.

Doch wie im Fußball kann es auch im Rennsport deftige Überraschungen geben. Und so geschah es am vergangenen Wochenende: Während am Nürburgring etwa 123.000 registrierte Fans eine Riesenfete mit viel Motorsport und Musik steigen ließen, herrschte im österreichischen Spielberg Katerstimmung. Lediglich 85.000 Zuschauer fanden sich nach Angaben des Internetportals formel1.de am gesamten Wochenende in der Steiermark ein. Damit befinden sich die Zuschauerzahlen in Spielberg seit zwei Jahren im freien Fall. Beim Formel 1-Comeback in Spielberg im Jahr 2014 waren noch imposante 225.000 Zuschauer zu Gast. Im Vorjahr pilgerten schon nur noch 120.000 Fans an den Red-Bull-Ring, bevor in diesem Jahr der vorläufige Tiefpunkt erreicht wurde.

Steigende Zuschauerzahlen am Nürburgring

Während die Formel 1-Verantwortlichen wild über die möglichen Gründe des Niedergangs spekulieren, entwickelt sich die Veranstaltung am Nürburgring ganz anders: Waren 2015 schon 114.000 Zuschauer beim Truck Grand Prix anwesend, gelang es den Veranstaltern in diesem Jahr trotz fehlender Schönwettergarantie nochmal 9.000 Zuschauer mehr zu mobilisieren. Hinzu kamen erstmalig Livestream-Übertragungen in der Mediathek des Senders SWR. Außerdem schaufelt Sport1 in dieser Saison vier Sendetermine für die Truck Racer frei. Auch das ist sicherlich ein Zeichen des Bedeutungsgewinns dieser faszinierenden Sportart. Alles in allem kann man da nur sagen: 1:0 für den Truck Grand Prix.

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whitecrossmedia.ch

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5. Juli 2016
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