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Transportwelt: Yara Sluiskil wird für innovative Arbeitssicherheits- und Umweltleistung ausgezeichnet

Den ersten Green Leaf- Preis, den der IFA-Verband (International Fertilizer Industry Agriculture) herausgibt, wurde dem Yara-Werk in Sluiskil, Niederlande, verliehen. Das Yara-Werk Sluiskil umfasst unter anderem die weltgrößte Produktionsanlage für AdBlue und versorgt LKW- und Busbetreiber mit Air1 Qualitäts-AdBlue.

Die Auszeichnung erfolgt in Anerkennung der Erfolge bei der Einführung innovativer Technologien im Werk zu Reduzierung der Stickoxid- und Lachgasemissionen (NOX und N2O), einer rekordverdächtig langen Zeit ohne Störfall und eines kontinuierlichen Energiespar-Programms. Yara Sluiskil hat seinen Betrieb bereits im Jahr 1929 aufgenommen und wird unter den 10 energieeffizientesten Ammoniakwerken der Welt geführt. Die weltgrößte Produktionsanlage für hochreines AdBlue wurde im Jahr 2006 eröffnet. Das dort hergestellte AdBlue wird direkt aus der reinen, noch heißen Harnstoffschmelze hergestellt, was ihm einen besonders hohen Reinheitsgrad verleiht. Außerdem erfolgt die Qualitätskontrolle über die gesamte Lieferkette: Der Weg jeder Charge AdBlue kann genau nachvollzogen werden, so dass der Kunde sich um Beschädigungen des Fahrzeugkatalysators durch Verunreinigungen bei AdBlue aus Sluiskil keine Sorgen zu machen braucht. Die Auszeichnung bestätigt Yara in seinem Engagement, Qualitäts-Produkte aus Produktionsanlagen mit Weltklasseniveau für seine Kunden bereitzustellen. Die IFA vergibt die Auszeichnungen für Innovationen und für Initiativen, die zur Gesundheit und Sicherheit der Arbeiternehmer beitragen oder die das Umweltprofil der Werke verbessern helfen. Eine unabhängige Jury beurteilte dazu 37 Neuerungen aus 20 Ländern. Zu den jetzt prämierten Maßnahmen in Yara Sluiskil gehören: Die Verringerung  des N2O-Ausstoßes um 70 bis 90% und des NOX-Ausstoßes um 85%. Ein verhaltensbasiertes Sicherheitsprogramm, das vom niederländischen Minister für Arbeit und Soziales als Musterfallstudie aufgenommen wurde. Alle Mitarbeiter werden angehalten, sich fit zu halten und gesund zu ernähren. Der Besuch bei einem Lebensstilberater wird jedem Mitarbeiter ermöglicht. Anlässlich der Entgegennahme der Auszeichnung im Namen von Yara sagte Marc Van Hyfte, Werksleiter Yara Sluiskil, „ Nach der systematischen Verbesserungsarbeit an unseren Abläufen und der drastischen Reduzierung der Emissionen wissen wir diese Auszeichnung sehr zu schätzen. Sie bestärkt uns auch in den weiteren Anstrengungen uns kontinuierlich zu verbessern“. Die International Fertilizer Industry Association (IFA) ist eine gemeinnützige Handelsvereinigung, die die globale Düngemittelindustrie repräsentiert. Die Mitgliedsunternehmen der IFA stehen für alle Aktivitäten rund um die Produktion und Distribution jeder Art von Mineraldüngemitteln, von deren Rohstoffen und Zwischenprodukten. Unter den IFA-Mitgliedern finden sich außerdem Agrarforschungs und -trainingsorganisationen. Die IFA zählt 525 Mitglieder aus 85 Ländern. Weltweit produziert die Düngemittelindustrie rund 170 Millionen Tonnen Mineraldünger jährlich. Diese werden überall auf der Welt zur Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft und zur Gewährleistung der Lebensmittelqualität eingesetzt. www.fertilizer.org Yara International ASA ist das führende Chemieunternehmen, das mithilfe von Energie, natürlichen Mineralstoffen und dem Stickstoff der Luft wichtige Produkte für landwirtschaftliche und industrielle Kunden herstellt. Yaras Unternehmungen auf der ganzen Welt mit deren über 8.000 Beschäftigten repräsentieren die große Vielfalt und das Wissen, die es Yara ermöglichen, sich als branchenführendes Unternehmen weiter zu profilieren. Als führender Lieferant von Harnstoff besitzt Yara eine starke Position in den Märkten Europas und ist der größte Hersteller von AdBlue, das unter der Marke „Air1“ vertrieben wird.

Datum

2. April 2009
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