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trans aktuell-Lauf 2011: Die Branche läuft im Allgäu

Rund 100 Läuferinnen und Läufer sind beim zweiten Zehn-Kilometer-Lauf für das Transport- und Logistikgewerbe angetreten. Austragungsort war wieder Biessenhofen im Allgäu.

Auf der Theresienwiese fließt das Bier, im Gewerbepark der Schweiß. In München hat OB Christian Ude soeben das 178. Oktoberfest eröffnet. Im 97 Kilometer entfernten Biessenhofen im Ostallgäu starten rund 100 Läuferinnen und Läufer zum Zehn-Kilometer-Lauf für das Transport- und Logistikgewerbe. Dazu haben die Fachzeitschrift trans aktuell und der Logistikdienstleister Ansorge als Gastgeber geladen.

Zum zweiten Mal kommen Vertreter von Speditionen, Fahrzeugbauern und Dienstleistern zu einem Branchentreff der etwas anderen Art zusammen. Versammelt sind fast alle Funktionen, vom Azubi bis zum Chef. Entsprechend bunt ist die Läuferschar, weil fast jeder ein farbiges Leibchen in Firmenfarbe trägt.

Lauf durch eine Bilderbuchlandschaft

Zur zweiten Auflage des Laufs meint es Petrus besonders gut. Zum Start verziehen sich die Wolken, und die Sonne brennt auf die Läufer herunter. Zum Glück steht kühles Wasser bereit – fast jeder Läufer schnappt sich beim obligatorischen Dehnen noch einen Becher.
Erneut ruft ein Streckenprofil, das auf zehn Kilometern fast seinesgleichen sucht. Nach wenigen Metern eröffnet sich den Läufern eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Dennoch bekommt das Allgäu-Panorama nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient. Schließlich interessieren sich die Läufer oft für ganz andere Dinge: Wie lange mag sich die Steigung noch hinziehen? Wann taucht endlich der Getränkestand auf?

Doch lange muss sich kein Läufer über solche Dinge den Kopf zerbrechen. Denn schon baut sich am Horizont die Logistikhalle mit dem Ansorge-Logo auf. Von da heißt es: Auf zum Endspurt. Dieser Ehrgeiz ist bei allen geweckt – schließlich treffen sämtliche Teilnehmer mit respektablen Zeiten im Ziel ein. Ein gutes Zeichen – gerade angesichts der Hitze und der quälenden Vorstellung, dass man 97 Kilometer entfernt sich zur gleichen Zeit auch an einem kühlem Bier erfrischen könnte.

Wolfgang Brosda gewinnt erneut

Doch wer sich gegen München und für Biessenhofen entschieden hat, bereut es nicht. Denn auch im Allgäu wartet im Anschluss das Festzelt – und die kühle Erfrischung ebenso. Einer hat sich diese ganz besonders verdient – der neue und alte Sieger, Lokalmatador Wolfgang Brosda von der Kreis- und Stadtsparkasse Kaufbeuren, der mit einer glänzenden Zeit von 39 Minuten und 44 Sekunden die Zielgerade quert.

Der Gastgeber Ansorge braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken. Dessen Lauftruppe sicherten sich Platz zwei in der Teamwertung. Firmenchef Wolfgang Thoma ist selbst nicht mitgelaufen, hat aber die Atmosphäre der Veranstaltung genossen und jeden Ankömmling mit Beifall bedacht. „In traumhaftem Ambiente konnten wir hervorragende sportliche Leistungen bewundern und mit einem geselligen Beisammensein verbinden“, sagt er. Das Motto „Sport verbindet“ habe erneut gezeigt, dass Branchen auch auf diese Weise zusammenwachsen können.

Eine Bildergalerie mit Impressionen zur Veranstaltung und der Siegerehrung sowie die Ergebnislisten finden Sie ebenfalls auf dieser Seite.

Matthias Rathmann, trans aktuell Chefredakteur

Autor

Foto

Küppers

Datum

20. September 2011
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