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Toyota: Brennstoffzellenbus im Härtetest

Eine Woche lang musste sich der neue Stadtbus von Toyota mit Brennstoffzellen-Antrieb im Personennahverkehr von Tokyo bewähren. Laut dem Hersteller lief alles reibungslos.

Praxistest unter erschwerten Bedingungen: Eine Woche lang musste der neue, von Toyota zusammen mit der Konzerntochter Hino entwickelte Brennstoffzellenbus im aus allen Nähten platzenden Stadtverkehr der japanischen Metropole Tokio pendeln. Für den Stadtbus mit 26 Sitz- und 50 Stehplätze stellte der von der Stadtverwaltung in Tokio unterstützte Feldversuch laut Toyota die nächste Erprobungsstufe dar, nachdem er seit Jahresbeginn in der Stadt Toyota City rollt.

Brennstoffzellen-Technik wie im neuen Mirai

Bei der Brennstoffzelle handelt es sich um dieselbe Technik, die der Hersteller im neuen Pkw Mirai, der Ende August auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein soll, bereits zur Serienreife entwickelt hat. Im Gegensatz zum Mirai besitzt der 10,5 Meter lange Stadtbus gleich zwei Brennstoffzellen-Stacks und acht Wasserstofftanks mit einem Füllungsvermögen von 480 Liter.

In zwei Jahren serienreif

Die beiden Brennstoffzellen treiben zwei Elektromotoren mit 150 PS (110 kW) an. Im Rahmen des Feldversuchs in Tokio erprobten die Japaner auch die Verwendung der Triebwerke als externes Notstrom-Aggregat zur Versorgung von Krankenhäusern und anderer Einrichtungen nach einem Stromausfall. Mit der Serienreife der Brennstoffzelle im Bus rechnen die Entwickler von Toyota innerhalb der nächsten zwei Jahre.

Andreas Wolf lastauto omnibus

Autor

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Toyota

Datum

7. August 2015
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