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Transportwelt: Transporter: CO2-Grenzen abgeschwächt

Das Europaparlament hat im Umweltausschuss mit den Stimmen von Konservativen und Liberalen die Pläne der EU-Kommission für CO2-Grenzen bei Transportern deutlich abgeschwächt. Das Parlament fordert nun, dass die Nutzfahrzeuge bis 3,5 Tonnen im Flottendurchschnitt eines Herstellers von 2020 an nur noch 140 Gramm CO2 pro gefahrenen Kilometer ausspucken dürfen. Zwar hat die Kommission lediglich fünf Gramm weniger gefordert, doch Medienberichten zufolge sei klar, dass der Wert von 140 Gramm während der Verhandlungen zwischen Parlament und Europäischem Rat noch steigen wird. Deutschland beispielsweise gehe mit einer Höchstgrenze von 155 Gramm in die Gespräche. Die Kommissionsvorschläge wurden auch noch in weiteren Punkten entschärft: So stimmten die Abgeordneten mehrheitlich dafür, die Strafzahlungen für Grenzwertüberschreitungen pro Gramm und Auto von 120 auf 90 Euro zu reduzieren. Zudem wurden die vorgesehenen Einführungsfristen der neuen Regelung aus Rücksicht auf die Autoindustrie zeitlich nach hinten geschoben. Ab 2014 sollen nun 75 Prozent der Nutzfahrzeuge einen Übergangsgrenzwert von im Schnitt 175 Gramm erfüllen. 2015 steigt der Anteil auf 80 Prozent, 2016 müssen alle Fahrzeuge den Wert erfüllen. Erst ab 2020 gilt die langfristige Obergrenze, die Parlament und Rat nun miteinander aushandeln.

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29. September 2010
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