Transportwelt: Schlechte Zeiten für den Export

„Die Exporte müssen abermals einen herben Rückgang der Ausfuhren verkraften“, sagt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbands Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA) einer Mitteilung zufolge. Damit es wieder aufwärts geht, sind nach Ansicht von Börner offene und freie Märkte notwendig. Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise würde man einen messbaren Anstieg protektionistischer Maßnahmen verzeichnen, so der BGA-Präsident. Dies gilt es zu stoppen, da die Krise sonst zunehmen würde. Deshalb fordert er, dass die Doha-Runde in der Welthandelsorganisation (WTO) zügig abgeschlossen werde. Die Doha-Runde bezeichnet ein Maßnahmenpaket, das die Wirtschafts- und Handelsminister der WTO-Mitgliedstaaten bearbeiten. Der BGA-Präsident reagiert mit seinen Äußerungen auf die rückläufigen Zahlen für den Außenhandel im Mai 2009. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts gingen die deutschen Ausfuhren im Vergleich zum Mai 2008 um 24,5 Prozent auf 60,7 Milliarden Euro und die Einfuhren um 22,6 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro zurück. Die Exporte legten im  Vergleich zum April kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent zu. Ein erstes Hoffnungszeichen sieht Börner in den steigenden Auftragseingängen der ersten drei Monate 2009.

Datum

9. Juli 2009
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