NRW-Verkehrsminister fordert Nachholprogramm West Zoom

Transportwelt: NRW fordert Geld für Westen

Der Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen (NRW), Lutz Lienenkämper, hat am Rande der Konferenz der Länder-Verkehrsminister in Heidelberg ein Nachholprogramm West für die Verkehrsinfrastruktur gefordert. Gleichzeitig müsse der Bund die Mittel für Schiene, Straße und Wasserwege ab dem Jahr 2011 auf mindestens 12 Milliarden Euro pro Jahr verstetigen. Laut Lienenkämper ist die Verkehrsinfrastruktur in den neuen Ländern in einem guten Zustand. Deren Aufbau habe auch Nordrhein-Westfalen in den vergangenen 20 Jahren solidarisch mitgetragen. Parallel seien jedoch im Westen Investitionen vernachlässigt worden. Ein Sonderprogramm des Bundes solle dafür sorgen, dass bereits kurzfristig mehr Gelder fließen, um Engpässe auf Autobahnen zu beseitigen und Staus zu vermeiden. Die Mittel sollten bedarfsgerecht nach den Stauanteilen der Länder verteilt und über zehn Jahre fixiert werden. Nach Angaben des NRW-Verkehrsministeriums spielen sich ein Drittel der deutschen Staus in NRW ab, obwohl nur 20 Prozent der Verkehrsleistung hier erbracht werde. Besonders wenn ab 2011 die zusätzlichen Mittel aus den Konjunkturprogrammen entfallen würden, fehle das Geld, um die vielen akut notwendigen Vorhaben umzusetzen.

Datum

20. November 2009
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Unsere Experten
Experte für Flottenmanagement und angewandte Mobilitätsangebote Rolf Lübke Flottenmanagement und Mobilitätsangebote
Leitung von großen Fuhrparks und der Tätigkeiten rund um den Fuhrpark Profil anzeigen Frage stellen
Carsten Nallinger Carsten Nallinger Lkw-Navigation
Beratung von Fahrern und Unternehmern rund um das Thema Navigationsgeräte für den Einsatz im… Profil anzeigen Frage stellen
Aktuelle Fragen
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.