Zoom

Transportwelt: Mauterhöhung verzerrt Wettbewerb

Dass allein der Straßengüterverkehr für die aus Luftverschmutzung und Lärmemission entstehenden Kosten aufkommen soll, ist aus Sicht der Union Europäischer Industrie- und Handelskammern (UECC) nicht tragbar. Die Erhöhung der Maut im Schwerlastverkehr führe zu einer Wettbewerbsverzerrung, warnt Michael König, Präsident der UECC. Nur ein Konzept, das alle Emittenten - also auch Pkw, Schiene, Luftverkehr und die Schifffahrt - einbeziehe, könne seine Wirkung voll entfalten. Zudem ist es laut UECC notwendig, nicht nur die Lasten, sondern auch den volkswirtschaftlichen Nutzen der Mobilität von Personen und Gütern zu berücksichtigen. In diese Betrachtung müssten die Steuern und Abgaben, die von den Verkehrsteilnehmern entrichtet werden, mit einfließen. Da die EU den Mitgliedsstaaten große Freiheiten lassen wolle, in welchem Umfang sie die Verkehrsteilnehmer zusätzlich belasten, seien besonders im Alpentransit und in Grenzregionen massive Wettbewerbsverzerrungen und großräumige Verkehrsverlagerungen zu befürchten. Das steuert nach Ansicht der UECC dem Ziel entgegen, Abgase und Lärm zu reduzieren.

Foto

Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

19. November 2008
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Unsere Experten
David Keil, Berater und Projektmanager Logistiksoftware und Telematiksysteme David Keil Berater Logistiksoftware und Telematiksysteme
Beratung, Implementierung und Schulung von Logistiksoftware bei Unternehmungen. Anpassung und… Profil anzeigen Frage stellen
Fred Dremel, Experte für Sozialvorschriften für das Fahrpersonal im Strassenverkehr, Arbeitszeitrecht , Kontrollgeräte Fred Dremel Sozialvorschriften
Von 1980 bis 2013 Betriebsprüfer Arbeitsschutz in Aachen auf dem Gebiet Sozialvorschriften für… Profil anzeigen Frage stellen
Aktuelle Fragen
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Tests +++
+++ News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.