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Transportwelt: Feldversuch dauert fünf Jahre

Das Bundesverkehrsministerium hat sich erstmals zur Dauer des Tests mit den Lang-Lkw geäußert. In einem Brief von Staatssekretär Klaus-Dieter Scheuerle an den Verband Allianz pro Schiene heißt es dazu: „Die geplante Ausnahmeverordnung soll auf fünf Jahre befristet werden, sodass angeschaffte Fahrzeuge abgeschrieben werden können.“ Das für Unternehmer wichtige Signal stößt allerdings nicht überall auf Begeisterung. Bahn-Lobbyist Dirk Flege kritisiert das Ministerium postwendend: „Offenbar geht hier das Spediteurswohl über das Bürgervotum.“ Darüber hinaus moniert er, dass mit einem Fünf-Jahres-Test in die Legislaturperiode der nächsten Bundesregierung hineinregiert werde. „Offenbar sind hier den Spediteuren mehr als großzügige Versprechen gemacht worden“, so Flege. Scheuerle hingegen ist vom Nutzen des Versuchs überzeugt. In einer Stellungnahme sagt er: "Erstmals werden im Echtbetrieb bundesweit Lang-Lkw auf deutschen Straßen unterwegs sein." Die Bundesanstalt für Straßenwesen werde den Versuch zudem wissenschaftlich begleiten. Die Abschreibungsmöglichkeit sei vor allem auch für kleinere, finanziell schwächere Speditionen interessant. Eine Teilnahme am Versuch wäre sonst für diese Firmen nicht möglich.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

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25. Januar 2011
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