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Transportwelt: Feinstaub bleibt Stuttgarts Problem

Deutschlands Problemzone beim Feinstaub bleibt der Großraum Stuttgart. Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, lagen im vergangenen Jahr die Messwerte nirgendwo in Deutschland so oft über dem Grenzwert wie in Stuttgart, Ludwigsburg und Reutlingen. Das geht aus bundesweiten Luftgütedaten hervor, die das Umweltbundesamt am Mittwoch in Dessau veröffentlicht hat. Am staubigsten war die Luft 2009 demnach in der Stuttgarter Innenstadt, in einer Straßenschlucht am Neckartor. Die dortige Messstation ist bei Luftexperten mittlerweile berüchtigt. Denn im bundesweiten Vergleich der Grenzwertüberschreitungen landet sie schon seit Jahren immer wieder auf dem traurigen Spitzenplatz. Per Gesetz erlaubt sind 35 Tage im Jahr mit einer Feinstaub-Konzentration über 50 Mikrogramm (50 Millionstel Gramm) pro Kubikmeter Luft, um die gefährdende Wirkung der feinen Partikel einzuschränken. Am Stuttgarter Neckartor wurde der Grenzwert im vergangenen Jahr an 111 Tagen überschritten. Wie eine Auswertung der Daten des Umweltbundesamtes und der Länder durch DPA-Regio Data zeigt, wurde der Grenzwert 2009 bundesweit an insgesamt 23 Stationen zu oft verfehlt. Fast jede zweite davon steht im Großraum Stuttgart.

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

20. Januar 2010
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